Auf der Insel Rab finden Sie Ihr Glück

Auf der Insel Rab finden Sie Ihr Glück

Als eines der sieben Juwelen der Kvarner-Bucht ist die Insel Rab ein unumgänglicher Zielort für Nautiker, die in der Nordadria unterwegs sind. Rab wurde bereits von den alten Römern als Felix Arba (Glücksinsel) bezeichnet, wahrscheinlich wegen ihrer natürlichen Reichtümer und des hohen Entwicklungsgrads, und das Eigenschaftswort „glücklich“ verdient die Insel auch heute noch, denn dank der unterschiedlichen Klimaverhältnisse können Sie auf dieser märchenhaften Insel auf vielerlei Art glücklich werden. 

 

Die Insel und vor allem die Stadt Rab bilden eine wahre Schatzkammer voller „archäologischer Trophäen”. Zahlreiche Sagen „teleportieren“ die Besucher in die Zeiten der stürmischen Geschichte der Insel zurück, und die gastfreundlichen Einwohner formen Bräuche und Traditionen recht einfallsreich zu einem touristischen Angebot um. Als attraktivste Veranstaltungen stechen das Raber Sommerfestival „Rapska fjera“ und die Raber Ritterspiele hervor – für Nautiker mehr als genug Gründe, ihre Reiseroute entsprechend anzupassen.

 

In gastronomischer Hinsicht erfüllt Rab mit Leichtigkeit die Wünsche selbst der anspruchsvollsten Feinschmecker, besonders wenn sie die Insel an den Tagen des Spargels, des Lammfleisches oder der autochthonen Erzeugnisse besuchen, oder auch in der Zeit des Kanata-Festes, mit dem die touristische Saison abschließt. Doch die vielen Veranstaltungen und lebhaften Sagen sind nur ein Teil dessen, was die Insel zu bieten hat, den ein Törn um die Insel Rab bietet mit Sicherheit eine absolut abwechslungsreiche Palette an Erlebnissen.   

 

Diese nordadriatische Inselperle hat mehrere völlig unterschiedliche Gesichter. Die dem Bora-Wind ausgesetzte Ostküste ist unzugänglich und vegetationslos. Ihr gegenüber befindet sich die Barbat-Durchfahrt, die Besuchern eine ganz andere, seeähnliche Atmosphäre bietet. Doch wegen des starken Verkehrs und der matten Farben des Meeres bildet dieser Kanal nicht den attraktivsten Zielort der Insel; dahingegen kann man die nahegelegene Stadt Rab und die Euphemienbucht (Sveta Fumija) sicherlich als attraktiv bezeichnen.

Ivo Biočina

Die mittelalterliche Stadt Rab mit ihren vier stolz in die Höhe ragenden Glockentürmen erinnert unweigerlich an ein großes Segelschiff, das von den Nautikern unbedingt besucht wird.

Von feinem Sand bis zu Felsküsten

Einen Liegeplatz sucht man am besten in der ACI Marina Rab, die während der Saison geöffnet ist. Dann kann man den Altstadtkern erkunden und sich den jahrhundertealten Komrčar-Park und die Nachbarbucht Sveta Fumija ansehen, die Nautikern nicht nur einen schönen Blick auf die Stadt, sondern auch Schutz vor allen Winden bietet.

 

Westlich von der Stadt Rab befindet sich die zerklüftete Halbinsel Kalifront, deren malerische Buchten überwiegend mit türkisblauer Farbe und Kiesstränden bestechen.

Die ganze Halbinsel ist mit üppiger Vegetation bewachsen; außer Pinien finden wir an der Küste auch Steineichen, die dem Besucher als Einzige verraten, dass er sich in der Umgebung von Rab befindet, und nicht auf einer süddalmatinischen Insel.

Mit ihren sieben kleineren und größeren Buchten gleicht Kalifront einer smaragdgrünen Halskette mit schön aneinandergereihten Perlen – so fällt es schwer, zu entscheiden, wo man den Anker setzen sollte.  

 

Es muss jedoch auch erwähnt werden, dass diese Buchten keinen Schutz vor Südwinden bieten, aber bei Winden aus dem I. und IV. Quadranten können die Segler ruhig schlafen. Die Gožinka-Bucht wartet mit etwa zwanzig kleinen Häusern und einer Familienkonoba auf, während die unbewohnten Buchten Čifnata und Kristofor mit einer magischen türkisblauen Farbe bestechen. Von den letzten zwei Buchten, vielleicht sogar den schönsten auf der ganzen Insel, sei Freunden der Abgeschiedenheit die Bucht Kristofor empfohlen, die man leicht an dem Leuchtturm an der Einfahrt erkennt. Den sichersten Zufluchtsort der erwähnten Halbinsel bildet die Bucht Sveta Mara, was auch die steinernen Poller am Ufer bestätigen. Sie wurden von Besatzungen alter Segelschiffe aus Stein gemeißelt, während sie darauf warteten, dass der Bora-Wind in der Durchfahrt von Senj nachlässt.

 

Der Nordwestteil der Insel ist ein Paradies für Kinder und alle anderen, die Sand mögen. Der zerklüftetste und attraktivste Teil ist die Halbinsel, die Kamporska von Supetarska Draga trennt.

Die kleinen Inseln und türkisblauen Lagunen sind nur ein kleiner Teil der breitgefächerten Schönheit dieses Teils der Insel Rab.

Nautikern, die in diesem Raum unterwegs sind, wird nur bei Nordwest- und Nordwinden zu Vorsicht geraten. Auch hier findet man eine ACI Marina, nämlich Supetarska Draga, die von einer familiären Atmosphäre geprägt ist. Wenn der Bora-Wind aufkommt, ist sie für viele Segler der Hafen der Rettung.

Aleksandar Gospić

Für den Schluss haben wir uns den feinsten Sand aufgehoben, aber auch die gefährlichen Untiefen, die für die Nordbuchten der Halbinsel Lopar typisch sind, und auch noch die Crnika-Bucht. Die Bucht ist allgemein als Rajska bekannt; gemeint ist der längste und meistbesuchte Sandstrand der Insel Rab.

Geformt wurde er in erster Linie von Wellen aus östlicher und nordöstlicher Richtung. Wenn diese Winde wehen, suchen Sie sich Ihr Meeresparadies lieber in einem anderen Winkel dieser Insel mit so vielen Gesichtern aus.