Lika - Karlovac

Lika - Karlovac

Neben den berühmten Kartoffeln aus Lika, die in dieser Region sogar eine geschützte Ursprungsbezeichnung erhalten haben und gastronomischen Ruhm genießen, zu dem sehr oft Lamm serviert wird, zubereitet unter einem Gusstopf, der sog. Peka, die zugedeckt in Holzglut gegart wurde, können Sie hier auch schmackhaften Aufschnitt aus getrocknetem Wildfleisch, den Käse Škripavac (Quitschkäse) oder aber den schmackhaften Honig aus Velebit genießen. Ein authentisches Lika-Menü beginnt sehr oft mit einem Pflaumen- oder Birnenschnaps als Aperitif oder sogar mit einem Heidelbeer- und Himbeerlikör.

Škripavac (Quitschkäse)

Honig

Bio-Marmelade

Unberührte Natur und wiederentdeckte autochthone Gastronomie

Durch die am schwächsten besiedelten Regionen Europas führt eine der vielleicht landschaftlich schönsten und aufregendsten modernen Autobahnen vom kontinentalen Teil Kroatiens zu den Städten an der Adria. Sie verläuft durch unberührte Natur und durch ein unentdecktes gastronomisches Paradies, in dem sich die Speisenzubereitung traditionell auf gesunden Nahrungsmitteln und uralten Rezepturen dieses Gebietes gründen.

 

Die Region ist eine einzigartige Verbindung von Meer und Festland. Diese Nähe bietet eine Auswahl an Meeres- und Flussfischen (hier insbesondere Forelle, das gastronomische Markenzeichen der Region), was ein unglaubliches touristisches Potential darstellt, nicht nur im gastronomischen Sinn. Die traditionelle Gastronomie dieser Region hat einen starken Bezug zur Natur, basierend hauptsächlich auf den Früchten des Waldes und den verschiedenen Köstlichkeiten aus den Flüssen.

 

Die Lika ist zu allen Jahreszeiten gleich attraktiv. Im Sommer bietet sie eine angenehme Frische und im Winter eine einzigartige winterliche Stimmung, wenn die lokale Bevölkerung, vor allem in den schwer zugänglichen Gebirgsregionen wegen starker Schneeverwehungen von der Außenwelt und einer normalen Kommunikation abgeschnitten ist. Solche klimatischen Bedingungen hatten natürlich auch einen Einfluss auf die Entwicklung einer ganz speziellen, den saisonalen Bedingungen angepasste gastronomischen Kultur, manchmal unter extremen Wetterbedingungen.

 

Da die Lika an den Gorski kotar grenzt, durchdringen sich die gastronomischen Einflüsse der beiden Regionen zwangsläufig. Die Lika sowie auch der Gorski kotar haben eine lange Jagdtradition, weswegen Wildfleisch häufig auf den Speisekarten der Lika-Küche zu finden ist. Meistens wird es so zubereitet, dass das Wildfleisch (Hase, Reh oder Wildschwein) mit Speck gespickt wird, einige Tage in der Beize liegt, danach unter Zugabe von Gewürzen auf kleiner Flamme geschmort und mit Klößen oder Brot serviert wird. Während des Aufenthalts in der Lika sollte man die verschiedenen heimischen Honigsorten, vom Wiesen bis zum Waldhonig, probieren, die von fachkundigen Bienenzüchtern der Lika hergestellt werden. Sie kennen die besten Lokalitäten, wo sie ihre Bienenstöcke aufstellen. Viele werden begeistert sein von den auf einfachste Weise mit nur wenigen erkennbaren Zutaten zubereiteten Speisen auf der Speisekarte der Lika, wie beispielsweise den Uštipci (eine Krapfenart). Hefeteig wird kurz in heißem Fett ausgebacken und mit sehr fein gemahlenem Zucker bestreut. Liebhaber des hausgebrannten Schnapses werden nicht versäumen, den Sliwowitz der Lika zu probieren, der nach traditionellen Rezepturen gebrannt wird und auf den die Gastgeber sehr stolz sind.

 

Die Bewohner der Lika sind ausgesprochen gastfreundlich und teilen gerne mit Besuchern alles was sie zur Verfügung haben, von köstlichen Rauchfleischprodukten bis zur Polenta mit Sauermilch.

 

Seit europäische Motorradfahrer dabei sind, den Reiz weniger bekannter Regionen zu entdecken, zieht die Lika mit ihrer attraktiven Landschaft und der ursprünglichen Küche immer mehr Abenteurer und Gourmets an, deren äußerstes Ziel der Hedonismus des Unerforschten ist.

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