Sinj

EDEN finalist 2007/2008

Sinj – die Stadt der Ringelstecher

Sinj - Stadt des Mutes und der Tradition!

Die Stadt Sinj bildet den Mittelpunkt der Gegend von Cetina (kroat. Cetinska krajina) im dalmatinischen Hinterland, das sich um den Karstfluss von Cetina erstreckt, die das Landschaftsbild und das Leben in dieser Region strakt prägt. Unter den Bewohnern von Sinj kursiert noch immer die Legende, dass die Muttergottes von Sinj im Jahr 1715 die Stadt vor dem osmanischen Heer bewahrte. Zum Gedenken an diese Schlacht findet am ersten Sonntag im August  alljährlich das Ringelstechen von Sinj (kroat. Sinjska alka) statt, eine besonders sehenswerte Veranstaltung. Dieses Ritterturnier wurde in das UNESCO-Verzeichnis der immateriellen Kulturerbes aufgenommen, und stellt nicht nur eine gewöhnliche Veranstaltung für Touristen mit Folkloreelementen dar, sondern spiegelt die Geschichte, die Tradition, die Lebensweise, die Bräuche, die Tapferkeit und den Glauben der hiesigen Bewohner wieder, was alles sehr bildhaft im Museum Sinjska alka dargestellt wurde. 

 

Neben dem reichen Kulturerbe ist Sinj auch für das vielfältige Gastronomieangebot bekannt. Man kann hier unterschiedliche Spezialitäten kosten, beispielsweise luftgetrockneten Schinken, Käse oder Sucuk, zu denen die berühmten Krapfen aus Sinj gereicht werden. Jene, die Süßwasserfische mögen, kommen auch auf ihre Kosten: Krebse, Forelle oder Frösche aus der Cetina sind nur einige der Gerichte, die man auf der Speisekarte findet. Wahre Gourmets werden sich an der autochthonen Speise Arambaše erfreuen, die aus Rinderhackfleisch ähnlich wie Krautwickel zubereitet wird. Neben der vielfältigen Küche ist diese Gegend auch für verschiedene Sportarten wie Reiten, Radfahren, Bergsteigen, Kanuing, Paragliding, Fallschirmspringen, Fliegenfischen u.a.  bekannt, sodass die angehäuften Kalorien schnell wieder verbrennen werden.