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Dubrovnik

Diese phantastisch erhaltenen Stadtmauern bestimmen wesentlich das Erscheinungsbild der historischen Stadt Dubrovnik und geben ihr dieses weltberühmte, charakteristische Aussehen. Sie umfassen die Stadt in einer ununterbrochenen Länge von 1940 Metern. Dieses komplexe Bauwerk, eines der schönsten und stärksten Fortifikationssysteme des Mittelmeerraumes, besteht aus einer Reihe von Befestigungswerken, Bastionen, Kasematten, Türmen und einzeln stehenden Festungen. Sie wurde in den schweren Zeiten der unablässigen Gefahren für die Sicherheit der Stadt und der Republik systematisch gebaut, und blieb bis heute in funktionalem Zustand erhalten, was nicht nur dem Können der geschickten Baumeister und dem Eifer und der Sorge der Dubrovniker zu verdanken ist, die sie ständig instand hielten und nach Bedarf anbauten, sondern auch der hervorragenden Geschicklichkeit der weltberühmten Dubrovniker Diplomatie, die viele Male den gefährlichen Absichten der Feinde und Rivalen der Dubrovniker Republik zuvor kamen. Die Stadt Dubrovnik, einschließlich des alten Stadthafens, ist vollständig von Mauern und Befestigungswerken umgeben. Die Geschichte der Dubrovniker Fortifikation reicht tief in das frühe Mittelalter hinein. Es steht außer Zweifel, dass die frühe Stadtsiedlung auf dem Inselchen Laus von Verteidigungsmauern umgeben war.

Die Tatsache, dass diese Stadt im 9. Jahrhundert eine fünfzehnmonatige Belagerung der Sarazenen aushalten konnte, zeugt davon, dass sie gut befestigt war. Die Stadt dehnte sich zunächst auf den unbesiedelten östlichen Teil der Insel aus. So stammt die heutige Bezeichnung Pustijerna für den südöstlichen Stadtteil bei der Festung Sv. Ivan von der lateinischen Bezeichnung 'post terra', was frei übersetzt Vorstadt bedeutet. Im 9. und 10. Jahrhundert umfasste die Verteidigungsmauer auch diesen östlichen Stadtteil. Als im 11. Jahrhundert die schmale Meeresrinne zwischen der Insel und dem Festland zugeschüttet wurde, entstand die heutige Placa und die Stadt verband sich mit der Siedlung, die bereits auf dem Festland bestand. Sehr bald kam es zum Bau einer einheitlichen Verteidigungsmauer um diesen Raum, der den heutigen Ausmaßen des alten Stadtkerns entspricht. Im 13. Jahrhundert war die ganze Stadt mit einer Verteidigungsmauer umgeben, außer dem Raum des Dominikanerklosters, der erst im 14. Jahrhundert unter den Schutz der städtischen Verteidigungsmauern kam. Diese Mauer war im Durchschnitt etwa 1,5 m dick und aus Stein und Kalk gebaut. Wegen der Verstärkung der Mauerfläche und der besseren Verteidigung wurden im 14. Jahrhundert 15 viereckige Türme angebaut. Zu umfangreichen Arbeiten an der Verteidigungsmauer kam es Ende des 14. Jahrhunderts, zur Zeit der endgültigen Befreiung von der venezianischen Übermacht. Der größte Ansporn für eine weitere Rekonstruktion und eine beschleunigte Erneuerung der Dubrovniker Festungsanlage war die überraschende Gefahr von Angriffen des türkischen Heeres nach der Einnahme von Konstantinopel im Jahre 1453, bei gleichzeitiger latenter Gefahr von Venedig. Dank der großen Anstrengungen der Dubrovniker Bürger und Patrizier sowie auch des Könnens der eilig herbeigeholten erfahrenen Baumeister von Festungsanlagen, konnte der größte Teil der Fortifikationsverstärkung, besonders zur Landseite hin, sowie auch der Bau der Festungen und der halbrunden Bastionen an der Vormauer innerhalb von nicht ganz drei Jahren beendet werden. Das System wurde noch im Laufe des 16. Jahrhunderts und später angebaut und modernisiert. Der heutige Mauerumfang stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Fortifikation erhielt ihr endgültiges Aussehen in einer Zeit, die nicht ohne Grund als die goldene Zeit Dubrovniks bezeichnet wird, d.h., vom Fall Konstantinopels im Jahre 1453 bis zum katastrophalen Erdbeben im Jahre 1667. Die Hauptmauer zur Festlandseite hin ist zwischen 4 und 6 Meter und zur Meerseite hin 1,5 - 3 Meter dick. Ihre Höhe erreicht an einigen Stellen bis zu 25 Meter. Die Mauer erhielt an der Festlandseite eine zusätzliche, etwas niedrigere schräge Stützmauer, wie es die Verteidigung gegen die damalige Artillerie erforderte. Das unregelmäßige Viereck, das das mit den Mauern umgebene Dubrovnik bildet, wird an den vier hervorspringen Punkten von besonders starken Festungen geschützt. Im Norden ist das der starke runde Turm Minceta, im Osten wird der Stadthafen von der getrennt stehenden Festung Revelin geschützt und an der Südostseite befindet sich der große Festungskomplex Sv. Ivan. Im Westen verteidigt das schön gestaltete Fort Bokar den Eingang zur Stadt, und die Westseite der Stadt wird von der mächtigen, eigenständigen Festung Lovrijenac vor den Gefahren vom Meer und vom Festland her geschützt. Außer diesen stärksten und herausragenden Fortifikationen wird die Stadtmauer noch von zwei Rundtürmen, 12 viereckigen Türmen, 5 Bastionen und zwei Eckbefestigungen geschützt, während die angebaute Stützmauer von einer größeren und 9 kleineren halbrunden Bastionen flankiert wird. Entlang dem Festlandteil der Stadtfortifikation wurde als zusätzlicher Schutz ein tiefer Graben ausgehoben. Das gesamte Befestigungssystem war mit einer größeren Zahl Artilleriewaffen ausgestattet. Die Kanonen wurden allesamt in heimischen Werkstätten, für die Dubrovnik in der ganzen Welt bekannt war, hergestellt. Der hervorragendste Projektant und Kanonengießer des 16. Jahrhunderts war Ivan Rabljanin. In voller Bereitschaft wurde Dubrovnik von seinen Mauern aus mehr als 120 Kanonenrohren verteidigt. Die Kommunikation mit der Außenwelt hielt die Stadt durch zwei gut befestigte Stadttore aufrecht, die in West-Ost-Richtung angelegt waren. Von Westen her kam man durch das komplex befestigte und mehrfach geschützte Pile-Tor herein und von Osten durch das Ploce-Tor, das noch durch die getrennt stehende Festung Revelin geschützt war. Beide Eingänge in die Stadt waren so konstruiert, dass die Kommunikation mit der Stadt nicht direkt war, sondern derjenige, der in die Stadt wollte, musste mehrere Tore und einen gewundenen Durchgang passieren, was von den Sicherheitsmaßnahmen und der äußersten Vorsicht vor möglichen Überraschungsdurchbrüchen oder vor ungebeten Gästen zeugte.

In den Stadthafen, einen der wichtigsten Räume dieser See- und Handelsstadt, gelangte man durch zwei Tore: das Hafentor und das Fischhallentor. Der Stadthafen war vor anstürmenden Wellen und Überraschungsangriffen vom Meer her durch den Kase genannten Wellenbrecher geschützt. Das Raster der Dubrovniker Straßen sowie auch eine Reihe von Erweiterungen, waren der schnellen und zweckmäßigen Kommunikation mit den Befestigungswerken der Stadtmauer untergeordnet. Heute ist ein Sparziergang über die Dubrovniker Stadtmauern eine besondere touristische Attraktion. Bei einem solchen Rundgang kann man das Gewebe des alten Dubrovnik am besten verstehen, weil sich von verschiedenen Stellen immer wieder neue Ausblicke auf diese Stadt öffnen. Vor allem in den höher gelegenen Straßen und Plätzen auf der Festlandseite entdeckt man eine ganze Reihe malerischer Details, erlebt die Stadt und die Anordnung des Ganzen, was bei einem Spaziergang durch die Straßen der Stadt nicht möglich ist. Ebenso bietet sich bei einem solchen Rundgang ein großartiger Blick auf das offene Meer vor Dubrovnik und auf die nähere städtische Umgebung.
 
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