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Dubrovnik

Die gesamte Geschichte des alten Dubrovnik ist mit diesem schönen, aber keineswegs prunkvollen Palast verbunden. Das Maßhalten und die Einzigartigkeit, so gegenwärtig im Leben des alten Dubrovnik, spiegeln sich in diesem für die Republik so wichtigen Gebäude wider. Dieser einfache, harmonische Palast im Stil der Gotik und Renaissance scheint zu bescheiden für die ehemals so reiche Dubrovniker Republik. Das überrascht nicht, weil es gerade dieses Maß an Harmonie ohne übertriebenen Prunk ist, die in allen Sphären des Lebens im alten Dubrovnik ständig gegenwärtig war. Wie die Republik, so hat auch dieser Palast eine stürmische Vergangenheit hinter sich. Er wurde von Schießpulverexplosionen zerstört, etliche Male von Erdbeben geschüttelt, und doch stehen wir heute vor seiner schönen Fassade und bewundern die Harmonie von Ambiente und Stein sowie alle seine Künstler, die ihm in seiner Einfachheit diesen prachtvollen Glanz einer ruhigen Schönheit eingeflößt haben. Der eindrucksvolle Palast hat den Odem des Vergangenen bewahrt und lässt den Besucher augenblicklich so stark die Atmosphäre der vergangenen Jahrhunderte spüren, dass er fast überrascht ist, in diesen Räumen nicht den Rektor in Begleitung der Mitglieder des Kleinen Rates anzutreffen. In diesem Palast wohnte der Rektor von Dubrovnik (ohne seine Familie) während seines einmonatigen Mandats. Das Gebäude durfte er nur wegen amtlicher Geschäfte verlassen, sonst war es ihm nicht erlaubt, den Palast zu verlassen. Hier nahm er, neben vielen anderen Staatsgeschäften, jeden Abend in einer besonderen Zeremonie die Schlüssel der Stadttore entgegen, die ihm zur Aufbewahrung über Nacht anvertraut wurden, damit niemand nachts in die Stadt hinein oder hinaus konnte. Am Morgen gab er die Schlüssel wieder in einer Zeremonie zurück, damit die Tore geöffnet werden konnten. So ging das viele Jahrhunderte lang, bis zum Fall der Republik. Im Rektorenpalast befand sich auch der Sitz des Kleinen Rates, hier gab es Säle für öffentliche Empfänge und Audienzen; er war das administrative Zentrum der Republik. Des Weiteren waren hier die Waffenkammer, das Munitionslager, die Wache und das Gefängnis untergebracht. Laut den Dubrovniker Chroniken befand sich an der Stelle des heutigen Rektorenpalastes eine kleinere Festung, die durch eine Schießpulverexplosion im Jahre 1435 vollkommen zerstört wurde. Der neapolitanische Baumeister Onofrio di Giordano della Cava, der damals die Dubrovniker Wasserleitung baute, wurde von der Dubrovniker Regierung engagiert, den neuen Rektorenpalast auf diesen Ruinen aufzubauen. Das führte er Mitte des 15. Jahrhunderts auch aus. Aber bald danach wurde der Palast im Jahre 1463 wieder von einer Schießpulverexplosion schwer beschädigt, besonders seine Westfassade. Der Palast wurde mit Stilelementen der Renaissance unter der Aufsicht des florentinischen Baumeisters Salvi di Michieli, in Zusammenarbeit mit zahlreichen heimischen Baumeistern, renoviert. Als der Palast nach dem Erdbeben 1667 wieder beschädigt war, wurde das Atrium teilweise mit Barockelementen rekonstruiert. So erleben wir infolge der unvermeidlichen Ereignisse am Palast eine Symbiose aller drei Stile: Ursprünglich ein gotischer Palast, mit nachträglichen Rekonstruktionen im Stil der Renaissance und des Barock - insgesamt eine harmonische und schöne Einheit. Die westliche Eingangsfassade mit Portikus und herrlich gearbeiteten Kapitellen, mit ausgesprochen dekorativem Portal und anderen Details, macht einen prunkvollen Eindruck. Das Atrium des Palastes ist ein einfacher, harmonischer Raum mit Kolonnaden, korinthischen Kapitellen, Galerie, einer schönen barocken Treppe und ausgezeichneter Akustik. Heute zählt es zu einem der eindrucksvollsten Ambiente für Kammerkonzerte während des Dubrovniker Sommerfestivals. Das Atrium schmückt ein kleiner Brunnen aus dem 15. Jh. und die Büste eines der verdienstvollsten Söhne Dubrovniks, des Reeders Miho Pracat. Dieses bescheidene Denkmal, das Werk des italienischen Bildhauers Pier Paolo Giacometti, wurde nach Beschluss der Republik im Jahre 1638 errichtet, eine große und die einzige Anerkennung dieser Art, die die Republik einem Bürger während ihrer langen Geschichte zuteil werden ließ.

Nach dem Fall der Dubrovniker Republik wurde der Palast von beiden Besatzungsmächten geplündert und wertvolle Gegenstände des sorgsam in vielen Jahrhunderten gesammelten kulturellen Erbes Dubrovniks geraubt. Vieles wurde auch durch Erdbeben und Brände zerstört. Im Rektorenpalast ist heute die kulturgeschichtliche Abteilung des Dubrovniker Museums untergebracht. Die Ausstellungssäle wurden so eingerichtet, dass sie einen Teil des autochthonen Ambientes mit Gebrauchsgegenständen aus den vergangenen Jahrhunderten der Dubrovniker Republik darstellen. Neben Stilmöbeln finden sich viele Porträts von Dubrovniker Patriziern und berühmten Persönlichkeiten Dubrovniks, Gemälde großer Meister (Carraci, Tintoretto, Giorgione, Bordone, Hamzic u.a.), des Weiteren eine numismatische Sammlung von Münzen des alten Dubrovnik vom 14. bis 19. Jh., die Originalschlüssel der Stadttore, Siegel, Wappen, Fotokopien der Dubrovniker Gesetzbücher und Protokolle der Republik, Gegenstände der alten Apotheke 'Domus Christi' aus dem 15. Jh. u.a.
 
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