Rastoke – ein verborgenes Paradies auf Erden, in dem Feen leben

Rastoke – ein verborgenes Paradies auf Erden, in dem Feen leben

Sie haben sicherlich den Spruch kurz, aber schön gehört. Gerade dieser Spruch kann auf den Fluss Slunjčica angewendet werden. Obwohl dieser Fluss nur 6,5 Kilometer lang ist, hat er trotz seines kurzen Verlaufs einige der spektakulärsten Landschaften Kroatiens geschaffen. Sein Zufluss in den Fluss Korana wird von einem natürlichen Konzert aus 23 Wasserfällen und einer Vielzahl von Stromschnellen begleitet, in denen das Wasser jubelt, heult, quietscht und einfach das Leben in Rastoke feiert.

 

 

Der Name der kleinen Ortschaft direkt neben Slunj weist darauf hin, dass das Wasser hier geteilt wird. Viele sprechen von den „Plitvicer Seen im Kleinen“. Zum Teil, weil Rastoke 30 km von dem weltberühmten Nationalpark entfernt ist, und zum Teil, weil die geologische Zusammensetzung der Wasserfälle identisch ist sowie das Gewächs und die typischen Karsterscheinungen wie Sinter oder Grundwasser.

Den märchenhaften Landschaften tragen auch die für diese Umgebung typischen Mühlen mit mehreren Mühlsteinen bei, deren Räder kichern, wenn sie von Slunjčica gekitzelt werden. In der Stille der blaugrünen Oase sind zahlreiche Legenden entstanden, von denen die berühmtesten die über die Feen von Rastoke sind.

Eine Stadt der spektakulären Erscheinung der Feen und der Natur

Diese schüchternen Waldwesen leben seit langem in dem Paradies von Rastoke und sind, da sie menschenscheu sind, meistens nachts aktiv. Während die Mühlen unermüdlich Mais und Weizen mahlen und Müller und Müllerinnen beim spärlichen Licht der Petroleumleuchte von Ereignissen aus ihrem Leben erzählen, nehmen die Feen von Rastoke ihre Pferde, die sich für die Rückfahrt ausgeruht haben.

 

 

Im Morgengrauen, als die Sterne ihr nächtliches Bad beendet haben und die ersten Sonnenstrahlen das Gras und das klare Wasser zu streicheln begannen, brachten die Waldschelminnen die Tiere keuchend und schwitzend von den nächtlichen Vergnügungen auf den umliegenden grünen Hügeln und mit Mähnen, die zu dicken, winzigen Zöpfen geflochten waren, in die Heuscheune zurück.

Obwohl es heute in Rastoke keine Pferde mehr gibt, sind die Feen immer noch da. Ihr bevorzugter Treffpunkt ist der Wasserfall mit dem passenden Namen Vilina kosa /Feenhaar/, der mit seiner silbernen Wasserfarbe perfekt zu den silbernen Haaren der Feen von Rastoke passt.