Pager Atlantis und versunkener Schatz

Pager Atlantis und versunkener Schatz

Wenn jemand die Insel Pag erwähnt, werden Sie zuerst an Käse, Lamm, Spitze, Salz und Zrće denken. Doch, nur wenige Minuten von dem tanzenden kroatischen Strand und der berühmtesten Partydestination entfernt liegt die Bucht Caska. Mit nur wenigen Häusern und einem ungewöhnlichen Turm, von dem aus in der Antike Thunfischschwärme beobachtet wurden, bildet Caska einen starken Kontrast zu den heißen Rhythmen von Zrće. Den einzigen Takt auf dem wunderschönen Strand aus Kies und Sand schlagen die Grillen. Der Blick erstreckt sich auf die Bucht von Pag und die muskulösen Felsen von Velebit. Es ist schwer zu glauben, dass vor vielen Jahren in dieser Stadt Zehntausende Menschen gelebt haben.

Makol agencija / TZ Novalja

Nämlich, nach archäologischen Forschungen hat sich in Caska die größte römische Siedlung der Insel namens Cissa befunden, die heute in den Tiefen des Meeres vor der Bucht schläft. Der Grund für den Untergang war wahrscheinlich das verheerende Erdbeben, das diese Gegend im 4. Jahrhundert betroffen hat. Auf den Ruinen der uralten Stadt ist die Legende über die "Pager Atlantis" und dem verborgenen Schatz, die ein Teil der Volksliteratur auf der Insel ist, entstanden.

Eine Bucht, die in ihren blauen Tiefen den begehrenswerten Schatz versteckt

Einst war Cissa eine wohlhabende Siedlung, in der einfallsreiche und fähige Händler im Laufe der Zeit enormes Vermögen in Gold, Juwelen und großen Häusern erworben haben. Der große Gewinn hat die guten Menschen in protzige verwandelt, die sich von Gott zu entfernen begonnen haben. Eines Tages hat Gott daher beschlossen, Cissa zu bestrafen. Er hat einen besonderen Engel als Gesandten in die Stadt geschickt, um einen Gerechten zu finden, der vor dem schrecklichen Tod, der alle Einwohner bedrohte, gerettet werden sollte. Als armer Reisender verkleidet, ist sich der Engel durch die Straßen von Cissa getummelt und sah zu, wie Menschen in Unmäßigkeit, Unkeuschheit und Arroganz erstickten. Er hat sie um Hilfe und Essen gebeten, wurde aber nur verspottet und ausgelacht.

Makol agencija / TZ Novalje

Auf der Suche nach Erfrischung und Unterkunft in den Häusern hat er zwei Schwester getroffen, Bona und Mala. Während Bona den unbekannten Reisenden beherbergte, behandelte Mala den Engel wie die anderen Bewohner von Cissa - arrogant und protzig. Der Gesandte Gottes hat erkannt, dass Bona die einzige Gerechte war, die aus der Stadt der Sünde gerettet werden sollte. So hat er das Mädchen vor der schrecklichen bevorstehenden Strafe gewarnt und ist verschwunden.

Vor Tagesanbruch hat auch Bona die Stadt verlassen. Mit den ersten Sonnenstrahlen, die die prächtigen Paläste bestrahlt haben, begann der Boden zu beben, der Wind wehte wie verrückt und das Meer war vor der Unmenge an Schaum und Wellen wie vom Wahnsinn umzingelt.

 

Bei einem gewaltigen Sturm ist ein helles Licht vom Himmel geblitzt, wonach eine riesige flammende Kugel von den schwarzen Wolken auf Cissa gefallen ist. Die prächtigen Häuser, teuren Gewänder, glitzernden Juwelen und Goldstücke versanken in wenigen Minuten auf dem Meeresgrund. 

Makol agencija / TZ Novalje

Am südlichen Ende der Insel ist Bona einem Hirten begegnet, den sie geheiratet und eine neue Stadt – Pag gegründet hat. Der Schatz von Cissa liegt angeblich immer noch in den blauen Tiefen der friedlichen Bucht von Pag.