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Opatija – Vom Schlammbad zum Wellness
Das kroatische Tourismus-Museum in der Villa Angiolina, der ältesten Villa in Opatija, hat kürzlich eine interessante und umfassende Ausstellung unter dem Titel „Vom Schlammbad zum Wellness“ organisiert. Es handelt sich um den Versuch, an einem Ort die gesamte Entwicklung des Kurtourismus im Kontinentalkroatien und an der Küste, der sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts intensiv entwickelt hat, zu vereinen und der Öffentlichkeit zu zeigen. Die Anfänge des Tourismus in Kroatien sind sogar mit dem Gesundheits- und Kurtourismus verbunden.

Der Heilbadtourismus basiert auf der Tradition der thermalen Quellen, die schon aus der antiken Zeit bekannt sind, während an der Adria neue Heilbäder und Kurorte aufgrund von vorteilhaften Effekten des Meeres, der Sonne, der Luft, des Sandes und der Wildpflanzen entstanden sind. Parallel mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die eine bessere Verbindung zwischen den großen Städten ermöglichte, begannen Ende des 19. Jahrhunderts die organisierten Reisen der ersten Gäste an die Adria-Küste. Mit systematischen Investitionen in den Kurtourismus wurde in Opatija 1884 das Hotel Kvarner gebaut, das erste Hotel für die Unterkunft von Kurgäste an der östlichen Küste der Adria, während schon 1889 Opatija zum Seeheilbad ernannt wurde. Danach erfolgte die Entwicklung der anderen Kurorte an der Küste: Lovran, Rovinj, Crikvenica, der Brijuni Inseln, Lošinj und Hvar.

Im Kontinentalteil Kroatiens wurden an Thermomineralwasserquellen schon im 18. Jahrhundert Heilbäder gebaut, so dass in vielen Orten die Heilwirkung der Quellen und Methoden der Badeterapie genutzt wurden. Auf den Gebieten von Varaždin, Krapina, Tuhelj, Stubica, Sutinsko, Topusko, Lipik und Daruvar wurden Kurobjekte, Bäder und Hotels gebaut.

Thermominerale Quellen gibt es auch an der Küste in Split und Mokošica bei Dubrovnik sowie in den Bädern auf der istrischen Halbinsel. Alle Bäder an der Küste sind Seebäder, während es klimatische Bäder im Kontinentalteil in Topusko und Lipik gibt. Besonders die Geschichte von Topusko ist interessant, des einzigen Moorerde-Heilbads Kroatiens und eins der seltenen solchen Bäder in Europa. Der Heilschlamm und seine Nutzung wurde schon im 1. Jahrhundert von den Römern entdeckt, die in unmittelbarer Nähe der damals hochgeschätzten Thermalquellen die urbanisierte Siedlung Ad Fines gründeten.

Im Rahmen der Ausstellung „Vom Schlammbad zum Wellness“ können die Besucher eine Reihe von interessanten Ausstellungsstücken besichtigen, die in der Geschichte des Kurtourismus in Kroatien benutzt wurden, wie zum Beispiel Liegen und alte Badekostüme oder Brillen, die im Ambiente-Teil am Anfang der Ausstellung ausgestellt sind. Die Besucher werden auch von den alten Postkarten, die als Werbung für die alten Kurbäder dienten, begeistert sein. Eine Besonderheit der Ausstellung sind auch die zwei Heilbäder, die am Anfang des 20. Jahrhunderts von den österreichischen Industriellen zu touristischen Reisezielen für die Elite gemacht wurden – die Brijuni Inseln und Rovinj. Die Brijuni sind am Anfang des Jahrhunderts von einer Inselgruppe mit nur wenigen Einwohnern zu einem beliebten Reiseziel der Reichen verwandelt worden. Dem Händler und Industriellen Johann Georg von Hüttrott ist wiederum die Entwicklung des Heilbads in Rovinj zu verdanken, der gleichzeitig mit dem Bau der Eisenbahnstrecke diesen Ort in eine touristische Elite-Destination verwandelt hat.

Zentrale für Tourismus der Region Primorje-Gorski kotar
www.kvarner.hr

Zentrale für Tourismus der Stadt Opatija
www.opatija-tourism.hr

Kroatisches Tourismus-Museum
www.hrmt.hr
 
 

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