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Kroatische Nationalparks

Sonntag, 22. April 2012

Der Nationalpark Plitvicer Seen

Plitvicer Seen

Der Nationalpark Plitvicer Seen ist eine besondere geologische und hydrogeologische Karsterscheinung. 1949 wurden die Plitvicer Seen zum Nationalpark erklärt. Das ist der größte, älteste und meist besuchte kroatische Nationalpark. Er liegt inmitten eines dicht bewaldeten Berglandes, in dem sich 16 kleinere und größere Seen von kristallklarer blau-grüner Farbe aneinanderreihen. Diese bildeten sich durch den Zusammenfluss einiger kleiner Flüsse sowie durch unterirdische Karstzuflüsse. Die entlang einer Fließrichtung angeordneten Seen sind durch natürliche Travertin-Barrieren und Kaskaden voneinander getrennt. verbunden sind.
Mit einer Höhe von 78m ist der Veliki Slap (großer Wasserfall) der höchste Wasserfall des Nationalparks Plitvcer Seen und sogar ganz Kroatiens. Der Unterschied zwischen dem großen Wasserfall und den anderen kleineren Wasserfällen im Nationalpark Plitvicer Seen besteht in der Entstehung und im Ursprung. Während die anderen Wasserfälle durch die Höhenunterschiede der einzelnen Seen und durch die Überfüllung der höher gelegenen Seen zustande kommen, entsteht der große Wasserfall durch den Fluss Plitvice, der über die steilen Felsklippen herabstürzt.
Eine der größten Besonderheiten im Nationalpark sind die Travertin-Barrieren, die durch ein Wechselspiel von Fließwasser, Luft und Vegetation vor etwa zehn Tausend Jahren entstanden.
Eine einmalige Landschaft, riesige Waldkomplexe, die außerordentliche Naturschönheit der Seen und Wasserfälle, der Reichtum der Tier- und Pflanzenwelt, die Gebirgsluft, die Kontraste der Herbstfarben, Waldwege und Holzbrücken, und so vieles macht dieses einzigartige Naturphänomen aus, dessen Wert auch die UNESCO erkannte und die Plitvicer Seen schon 1979 als eines der ersten Naturphänomene zum Weltnaturerbe erklärte.
Aus den Wassermassen der Plitvicer Seen und des Flusses Plitvica entsteht der Fluss Korana. Die Seen sind aber nicht nur reich an Wasser, sondern auch an dichten Wäldern.
Im Park kommen auch endemische Pflanzenarten in diesen Teilen Europas vor, wie z.B. die schmalblättrige Krugglocke (Edraianthus tenuifolius) oder eine besondere Hahnenfuß-Art, der Ranunculus Scutatus. Endemische Pflanzen im Plitvicer Nationalpark sind nur ein Teil der reichen Pflanzenwelt, in der sogar 1146 Pflanzenarten, von denen 44 in Kroatien geschützt sind, klassifiziert wurden.
Der Beginn des organisierten Tourismus auf den Plitvicer Seen datiert aus dem Jahr 1861, und im vorigen Jahr wurde zum ersten Mal mehr als eine Million Besucher verzeichnet.
Die Gesamtfläche des Nationalparks beträgt 29.685 ha, davon entfallen 200 ha auf die Seen, 13.320 ha auf Wälder, und den Rest machen Wiesen und andere Flächen aus.

www.np-plitvicka-jezera.hr

Paklenica

Paklenica wurde 1949 zum Nationalpark erklärt, nur einige Monate nach den Plitvicer Seen. Der Nationalpark Paklenica erstreckt sich auf insgesamt 96 Quadratkilometernfläche und seine Besonderheit sind dichte Wälder. Paklenica ist nämlich vom fast waldlosen Gebiet des Süd-Velebits umgeben, während im Nationalpark selbst reichhaltige Wälder-Lebensgemeinschaften gedeihen. Dabei ragen besonders die Schwarzkieferwälder hervor, aus denen früher Harz entnommen wurde. Nach diesem Harz (Paklina) bekam Paklenica seinen Namen. Geomorphologisch am interessantesten sind die Karstschluchten Mala und Velika Paklenica, die tief in das Velebit-Massiv eingeschnitten sind. Paklenica wird jährlich von mehr als 100 000 Besuchern aufgesucht, und zu den treuesten gehören Kletterer und Freeclimber, die man vom Frühling bis zum Herbst auf den steilen Felsklippen des Nationalparks, besonders auf dem höchsten kroatischen Felsen Anića kuk (712 m) beobachten kann.
Im Nationalpark gibt es eine Reihe von Höhlen und Grotten, von denen die größten und bekanntesten die Tropfsteinhöhle Manita peć oberhalb der Schlucht Velika Paklenica sowie die Grotte Vodarica zwischen den Schluchten Velika und Mala Paklenica sind.
Der Reichtum der Pflanzenwelt im Nationalpark offenbart sich im Verzeichnis von 1000 bisher klassifizierten Pflanzenarten und Unterarten, von denen 79 endemisch sind.
Die vielfältigen Lebensräume in Paklenica und die vertikale Schichtung beheimaten eine reiche Tierwelt. Auf dem Gebiet des Parks leben 230 Vogelarten, 53 Säugetierarten, 31 Amphibien- und Reptilienarten sowie 11 Schlangenarten.

www.paklenica.hr

Risnjak

Der Nationalpark Risnjak liegt im Gorski Kotar, dem Gebiet mit den dichtesten Wäldern im Westen Kroatiens. Der Park ist nur 15 km Luftlinie vom Meer entfernt und befindet sich im Hinterland von Rijeka und der Kvarner-Bucht.
Risnjak wurde 1953 zum Nationalpark erklärt. Von den anfänglichen 3014 ha Fläche wurde der Park 1997 auf insgesamt 6350 ha ausgedehnt, sodass er außer dem zentralen Teil des Risnjak das Snježnik-Massiv sowie den oberen Lauf des Flusses Kupa mit seinem Quellgebiet umfasst.
Das Gebiet des Nationalparks ist in zwei Zonen aufgeteilt – die Zone des strengen und des mäßigen Schutzes. Mehr als 4300 ha ist streng geschützt, dh. jegliche Tätigkeit ist untersagt und das Gebiet ausschließlich dem Einwirken der Natur überlassen. Risnjak birgt zahlreiche Natursehenswürdigkeiten und Phänomene von außerordentlicher Schönheit, weshalb das Gebiet unter strengsten Naturschutz gestellt wurde.
Das großartige Risnjak-Massiv dominiert mit den weißen Spitzen seiner höchsten Gipfel über dem dichten Grün der Wälder von Gorani. Die Krone der Felsspitzen ist der Veliki Risnjak (1528 m), einer der schönsten Aussichtsorte in Kroatien, von dem sich endlose Ausblicke auf die Bucht von Kvarner, die Julischen und Karnischen Alpen - Slovenski Snežnik, Klek, Bjelolasica, Velebit und so vieles mehr bieten. Erholung kann in der Berghütte “Dr. Josip Schlosser Klekovski” gefunden werden, direkt unter der Bergspitze von Risnjak. Die Hütte verfügt über 43 Betten und ist von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet.
Die Quelle des Flusses Kupa, eines der vielen, immer noch ungelösten Karsträtsel, gehört zu den stärksten, größten und tiefsten Flussquellen in Kroatien. Auf 321 m Höhe über dem Meeresspiegel bildete die Wassermasse einen kleineren, blau-grünen und türkisfarbenen See. Das Gebiet im oberen Verlauf des Flusses Kupa, das sich innerhalb der Grenzen des Nationalparks befindet, wird als wundersames Tal der Schmetterlinge bezeichnet, denn in diesem Areal sind sogar 69 Arten der Tagesschmetterlinge gefunden worden. Im Nationalpark Risnjak ist eine reiche Tierwelt mit vielen Säugetierarten, unter denen der Bär, Wolf und Luchs, sowie 114 Vogelarten vorzufinden.
Das Gebirgs-Massiv Snježnik, nordwestlich von dem höheren Risnjak-Gipfel gelegen, zeichnet sich durch großen Reichtum und Dichte der Vegetationsdecke aus. Der felsige Gipfel des Snježnik (1506 m) ist von blumenübersäten Bergwiesen umgeben und bietet wunderschöne Ausblicke.
Neben den Gipfeln des Risnjak werden den Liebhabern von Natur besonders der didaktische Pfad Leska (4,2 km lang mit 23 Info-Punkten), die Bergwiesen Lazac und Šegina, sowie die unübersichtlichen, gut erhaltenen Plenterwälder empfohlen.
www.risnjak.hr

Mljet

Der Nationalpark Mljet ist der älteste Nationalpark an der Adria, der mit seiner heutigen Gesamtfläche von 5375 ha geschützten Festlandes und umliegender Meeresfläche das nordwestliche Drittel der gleichnamigen Insel einnimmt. Das Areal wurde im November 1960 zum Nationalpark erklärt, und die umliegende Meeresfläche wurde 1997 hinzugefügt. Den Status eines Nationalparks verdankt das Gebiet mit Sicherheit seinem außerordentlichen kultur-geschichtlichen Erbe, das noch aus den Zeiten illyrischer Stämme, des römischen Reiches und der Dubrovniker Republik stammt. Aber vor allem gebührt der Verdienst den leicht süßlichen Salzwasserseen der Insel, der üppigen, intakten Pflanzenwelt und dem einzigartigen Panorama-Blick auf die zerklüftete Inselküste mit ihren Kliffs, Riffen und zahlreichen kleinen Inseln, sowie auf die wuchernde, immergrüne Vegetation der umliegenden Hügel, die sich steil über dem Meer erheben und zahlreiche Karstdolinen und uralte Steinsiedlungen abschirmen. Das System der Salzwasserseen auf der Insel Mljet ist ein einzigartiges geologisches und ozeanographisches Karstphänomen, das nicht nur für Kroatien sondern auch für die weltweite Forschung von Bedeutung ist. Der Große und Kleine See (Veliko i Malo jezero) ziehen mit ihren noch unenthüllten Geheimnissen schon seit Jahrzenten Naturwissenschaftler, aber auch andere Neugierige an - vor allem Touristen, die intakte Natur lieben. An der Seite zum offenen Meer befindet sich ein kaum sichtbarer Kanal, Soline genannt, durch den das Meer in das Inselinnere eindringt und zuerst den Großen See und danach, durch einen noch schmaleren Kanal weiterfließend, den Kleinen See formt. Obwohl mit Meerwasser gespeist sehen sie landschaftsmäßig wie Seen aus und wurden so von der Bevölkerung auch benannt.
Der Nationalpark Mljet ist auch einzigartig dank der Tatsache, dass mehr als 90 Prozent seiner Gesamtfläche bewaldet ist, weshalb man Mljet häufig auch die Grüne Insel nennt. Der Aleppokiefernwald, der die Seen umrandet, gilt als der am besten erhaltene und schönste Wald dieser Art auf dem Mittelmeer.In der Mitte des Großen Sees befindet sich noch eine naturgeschichtliche, kulturhistorische und touristische Attraktion – das malerische Inselchen der Hl. Maria mit Kirche und Benediktinerkloster, die aus dem 12. Jh datieren. Die winzige Insel ist wegen der ästhetisch ganz besonderen Atmosphäre und der starken geistig-kulturellen Dimension zu einer Art Markenzeichen für die ganze Insel und dem Nationalpark Mljet geworden. Volkstümlich wird die kleine Insel im See heute auch Melita genannt, nach dem Hotel-Restaurant, das sich bis vor kurzem im alten Klostergebäude befand.
Das Gewässer von Mljet ist ein beliebtes Domizil der Mittelmeer-Mönchsrobbe. Der berühmte französische Ozeanograf Jacques Cousteau sagte vor etwa vierzig Jahren nach Tauchgängen in der Unterwasserwelt um die Insel herum, dass das dortige Wasser eines der reinsten der Welt ist.
Ein Besuch im Nationalpark «Mljet» ist mit einer Schiffslinie von Dubrovnik aus möglich sowie mit zahlreichen Touristenschiffen von Korčula, Hvar und Split aus, die meist im Hafen Pomena oder Sobra vor Anker gehen. Die Siedlungen Polače und Pomena verbinden mit den Seen verschiedene Spazierwege.

www.np-mljet.hr

Kornati-Inseln

Kornati (oder Kornaten), im mittleren Teil der kroatischen Adria gelegen, bilden eine eigene und in vielem besondere Inselgruppe. Wegen außerordentlicher landschaftlicher Schönheiten, interessanter Geomorphologie, starker Zerklüftung der Küstenlinie und besonders reichhaltiger Biozönosen des maritimen Ökosystems, ist der größere Teil des Kornati-Aquatoriums 1980 zum Nationalpark erklärt worden.
Der Nationalpark Kornati nimmt eine Gesamtfläche von etwa 220 Quadratkilometern ein, und beinhaltet 89 Inseln, kleine Inseln, Felsen und Riffe. Mehr als 90 Prozent der Inselflächen stehen im Eigentum der Inselbewohner von Murter.
Der Park ist reich an natürlichen und kulturellen Besonderheiten, von denen das bekannteste Phänomen die „Kronen“ sind – steile, fast senkrecht in die Tiefe abfallenden Klippen der Inseln in Richtung des offenen Meers. . Die „Kronen“ sind die Gerade eines großen tektonischen Spaltes der sich von Istrien bis etwa Mitteldalmatien erstreckt.
Die ganze Inselgruppe ist voller grandioser Aussichtspunkte. Der höchste und wohl beeindruckendste ist Metlina auf der Insel Kornat.
Die Unterwasserwelt der „Kornati-Kronen“ ist eine Geschichte für sich, die niemanden gleichgültig lässt. Im Bereich des Nationalparks gibt es sieben Tauchreviere, in denen das Tauchen nur in organisierten und zuvor genehmigten Gruppen erlaubt ist.
Die Kornati-Inseln werden in den touristischen Publikationen mit Recht als „Nautiker-Paradies“ beschrieben, denn das „slalomartige“ Inselhüpfen zwischen den 89 einzigartigen Inseln, Inselchen und Riffen ist ein unvergessliches Erlebnis.
Im Bereich des Nationalparks gibt es etwa 20 Restaurants und Konobas, die qualitätsvolle heimische Küche, hauptsächlich Meeresspezialitäten und Kornater Lammfleisch, anbieten.
Das Übernachten auf den Kornati-Inseln ist nur in Booten und Yachten möglich, und das Ankern ist im Parkareal in 20 dafür vorgesehenen Buchten möglich.
Die erste nachgewiesene Kolonisierung der Kornati Inseln geschah zu Zeiten der Illyrer. Kleine, quadratische Wohnhütten bezeugen die Ansiedlung dieser Inseln schon in vorgeschichtlicher Zeit.
Die Zeit von Byzanz hinterließ nach Meinung vieler das markanteste Gebäude auf diesen Inseln, die Festung Tureta auf der Insel Kornat, von der man annimmt, dass sie aus dem 6. Jh stammt. Man meint dass die Festung militärischen Zwecken diente, der Sicherung und Aufsicht der Seefahrtwege entlang der damals recht unsicheren Adria. Ein sehr interessantes Gebäude aus der byzantinischen Epoche ist auch die frühchristliche Basilika die sich unter der Festung Tureta befand. Aus dem Mittelalter stammt die sehr beeindruckende Kirche der Mutter Gottes von Tarac. Ebenfalls aus dem Mittelalter stammen die Überreste eines Salzlagers und die im Meer untergegangenen Überreste einer Salzgewinnungsanlage in der Bucht von Lavsa, wahrscheinlich aus der zweiten Hälfte des 14. Jh. Auf der kleinen Insel Vela Panitula wurde Anfang des 16. Jh ein venezianisches Kastell erbaut, welches hauptsächlich zur Eintreibung von Fischereisteuern von den einheimischen Fischern gedient hat. Im ausgehenden 19. Jh und zu Beginn des 20. Jh waren auf den Kornati-Inseln die landwirtschaftlichen Aktivitäten am stärksten entwickelt, zu dieser Zeit errichtete man auch das komplexe Mosaik der Trockenmauern, die heute eine der interessantesten Attraktionen im Parkareal darstellen.

www.kornati.hr

Brijuni

Die Brijuni-Inseln, für viele das „Paradies auf Erden“ und Synonym für Luxus und Glamour, wurden 1983 zum Nationalpark erklärt. Sie liegen westlich der istrischen Küstenlie, dem Städtchen Fažana vorgelagert, und haben insgesamt 14 Inseln und Kleininseln. Die Gesamtfläche des Nationalparks beträgt einschließlich der umgebenden Wasserflächen etwa 34 Quadratkilometer. Die größten und bekanntesten Inseln der Gruppe sind Veliki (großer) und Mali (kleiner) Brijun.
Eine der Legenden, die die Inselgruppe umweben, besagt, dass an dieser Stelle Engel die Überreste des Gartens Eden einsammelten, damit sie von Wellen beschützt dem menschlichen Geschlecht in dauerhafter Erinnerung verbleiben mögen.
Die Inselgruppe hat eine ereignisreiche Geschichte und die Völker, die sie bewohnten, hinterließen zahlreiche kultur-geschichtliche Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten zählt Castrum, eine alte Siedlung mit geometrisch-regelmäßigem Grundriss, die von mächtigen Wehrmauern umgeben war. In seiner unmittelbaren Nähe befindet sich die frühchristliche Basilika der hl. Maria aus dem 6. Jh, neben welcher später ein Benediktinerkloster errichtet wurde.
Noch ein bedeutender Sakralbau der Insel ist die Kirche des St. Germanus aus dem 15. Jh, in der heute die Sammlung glagolitischer Kopien von Inschriften und Fresken aus Istrien und dem Kvarner ausgestellt wird.
Unweit der Bucht Veriga, in der sich die Überreste einer römischen villa rustica mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden (Tempel, Badeanlage, Zisterne...) befinden, liegt auch Gradina, die Überreste einer Siedlung aus der Bronzezeit mit erhaltenen Mauern und Nekropole.
In der Geschichte waren die Brijuni-Inseln am längsten unter venezianischer Herrschaft, doch die Brijuni, wie man sie heute kennt, sind das Werk von Paul Kupelwieser, einem österreichischen Industriellen, der im ausgehenden 19. Jh die ganze Inselgruppe kaufte und sie zum exklusiven Treffpunkt der damaligen mondänen Welt machte. Für den europäischen Adel wurde es zur Prestigefrage, gerade an diesem Ort der damaligen österreichisch-ungarischen Riviera gesehen zu werden – entweder beim Golf, Polo, oder im Casino... So ist es jahrzehntelang zugegangen, auch dann als Brijuni zur präsidentiellen Sommerresidenz wurden. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass neben der Politikerelite auch Film- und Musikstars wie z.B. Elizabeth Taylor, Richard Burton, Sophia Loren u.a. zu sehen waren, von denen manche die Gelegenheit bekamen, in den luxuriösen Villen zu übernachten. In der neueren Zeit werden die Brijuni Inseln wieder von der Prominenz aufgesucht – so waren dort Placido Domingo und die Prinzessin Caroline von Monaco zu Gast.
Auf den Brijuni Inseln befindet sich ein Safari- und Ethnopark mit exotischen Tieren aus aller Welt, wie Zebras, Damhirsche, Lamas, Elefanten und Nilgauantilopen, aber auch autochthonen Tierarten – dem istrischen Rind (Boškarin), istrischen Schaf und dem Esel.
Auf den Inseln wurden mehr als 200 Spurenfossilien der Dinosaurier gefunden.
Die Unterkunft auf den Brijuni-Inseln wird in den Hotels Neptun-Istra und Karmen sowie in den Villen Lovorka, Primorka und Dubravka angeboten.

www.brijuni.hr

Krka

Krka ist der für seine zahlreichen Seen und Wasserfälle bekannte Nationalpark. Zum Nationalpark wurde er 1985 erklärt und seinen Namen bekam er nach dem Fluss Krka, der durch den Park fließt.
Der Nationalpark liegt in Mitteldalmatien, flussabwärts von Miljevci, nur wenige Kilometer nordöstlich der Stadt Šibenik. Das Parkareal umfasst das Gebiet entlang des Flusslaufes der Krka, die am Fuße des Berges Dinara bei Knin entspringt, durch die 75 km lange Krka-Schlucht und den Prokljan-See hindurchfließt, um dann in der Šibeniker Bucht ins Meer zu münden. Die Gesamtfläche des Parks beträgt 142 Quadratkilometer. Entlang der Krka reihen sich insgesamt 17 Travertin Barrieren, dutzende kleiner und eine Handvoll großer Wasserfälle aneinander, die zusammen auf der ganzen Länge des Parkareals 46 Höhenmeter überwinden. Es ist empfehlenswert, die Schönheit dieser Karstphänomene im Frühling und Sommer zu besichtigen, denn zu dieser Zeit erstrahlt die Natur dort in vollem Glanz, und außerdem kann man sich im kühlen und reinen Gewässer erfrischen.
Obwohl die einzelnen Krka-Wasserfälle nicht allzu hoch sind, ragen Roški slap und Manojlovac heraus, wobei Manojlovac mit 32 m Höhe der größte aller Wasserfälle im Nationalpark ist. Roški Slap stürzt aus 22,5 m Höhe in die Tiefe des Visovac-Sees (Visovačko jezero), der zu den lebhaftesten Teilen des Nationalparks gehört. Um den See haben sich mehrere Dorfgemeinschaften angesiedelt mit ihren historischen Wassermühlen, dem wertvollen ethnographischen Erbe dieser Gegend.
Der Flussverlauf der Krka führt weiter zum Skradinski buk, dem wohl schönsten Travertin-Wasserfall im Nationalpark. Der Buk ist eine 800 m lange 17-Stufige Felsformation aus Travertin, über die das Wasser rauschend herabstürzt. Beim Wasserfall Skradinski buk kann man ebenfalls die ethnographische Sammlung und alte Wassermühlen besichtigen. Jedoch findet man hier neben dem regulären Mahlbetrieb auch die Ausrüstung, mit der einst Textilien, Kleidungsstücke aber auch Matten und Wolldecken gewaschen wurden. Das Flusswasser schwappte in ein rundes Steinbecken, wurde durch nachdrückende Wassermassen herumgewirbelt und wieder herausgepresst, die in Körben in das Becken gehängten Textilien und Wäsche reinigten sich fast von selbst.
Besucher machen einen obligaten Stopp auf Visovac, der märchenhaften kleinen Insel inmitten des gleichnamigen Sees. Um die Insel kümmern sich Franziskanermönche, die sich seit Jahrhunderten um die Erhaltung der Kultur dieser Gebiete kümmerten, was aus zahlreichen Schriften und anderen Ausstellungsstücken im Klostermuseum ersichtlich ist. Einige Gegenstände stammen noch aus der römischen Zeit, genauer gesagt aus dem 1. Jh, und es gibt auch eine große und interessante Sammlung von Urkunden aus der Zeit der türkischen Eroberung. Doch neben dem Bewahren geschichtlicher Reliquien, haben sich die Franziskanermönche besonders als sorgfältige Züchter zahlreicher Pflanzenkulturen verdient gemacht. Auf der kleinen Insel gedeihen sogar 185 Pflanzenarten.
Eine Kuriosität stellt im Nationalpark das Wasserkraftwerk Jaruga unterhalb des Wasserfalls Skradinski buk dar. Es handelt sich um das zweitälteste Wasserkraftwerk weltweit, das am 28. August 1895 erbaut wurde - also nur drei Tage nach dem ersten Wasserkraftwerk der Welt auf den Niagara Wasserfällen.
Wie die anderen Nationalparks, so ist auch Krka reich an Pflanzen- und Tierarten. Der Park bietet Biotope für 860 Pflanzenarten, und von den 20 Fischarten im Flussgewässer, sind sogar 10 endemisch, was Krka zum Naturdenkmal der höchsten Kategorie aber auch zu einem der reichhaltigsten europäischen Flüsse macht. Da sind auch zwei endemische Eidechsenarten – die Adriatische Mauereidechse oder Karstläufer sowie die Pracht-Kieleidechse. Die 221 ansässigen Vogelarten machen Krka auch zu einem wichtigen ornithologischen Gebiet. Einen ganz besonderen Wert verleihen dem Nationalpark sogar 18 Fledermausarten, die in ganz Europa streng geschützt sind.

www.npkrka.hr

Nord-Velebit

Das Gebiet des nördlichen Velebit wurde 1999 zum Nationalpark erklärt, vor allem wegen seiner außergewöhnlich vielfältigen Karsterscheinungen und reicher Pflanzen- und Tierwelt auf relativ kleinem Raum.
Innerhalb des Nationalparks Nord Velebit liegt das strengstens geschützte Naturreservat Hajdučki und Rožanski kukovi, ein geomorphologisches Phänomen, in dem bisher mehr als 150 Höhlen entdeckt wurden. Die bekannteste Höhle, Lukina Jama, wurde 1999 entdeckt und gilt als eine der tiefsten Höhle der Welt. Hier befinden sich die botanischen Reservate Visibaba und Zavižan-Balinovac-Velika kosa, die sich durch einen Reichtum an Hochgebirgsflora auszeichnen. Innerhalb der Reservate ist auch der bekannte, 1967 gegründete Botanische Garten von Velebit gelegen. Im Süden des Parkareals liegt das abgesonderte Naturschutzgebiet der Waldvegetation Štirovača.
Das gesamte 109 Quadratkilometer große Gebiet des Nationalparks durchkreuzen Wanderwege und Pfade, darunter auch der bekannte Premužić-Pfad, der durch die schönsten und interessantesten Teile des Nord-Velebits führt. Von den Berggipfeln bieten sich großartige Ausblicke auf die Adria und die Inseln Pag, Rab, Goli, Prvić und Krk sowie auf das Hinterland von Lika auf der kontinentalen Seite des Bergmassivs.

www.np-sjeverni-velebit.hr
 
 
 
 

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