1. Istrien
Istrien verfügt über zahlreiche markierte und auf touristischen Karten eingezeichnete Fahrradrouten. Sie sind breit genug, um längere Radtouren zu fahren und sowohl im Schwierigkeitsgrad als auch in der Landschaft vielfältig genug, damit es keinem Radfahrer langweilig werden kann.
Abhängig von den persönlichen Wünschen und Möglichkeiten des Fahrers können Wege von jenen mit leichteren und interessanten flachen Strecken bis hin zu extrem schweren Ab- und Auffahrten gewählt werden, die nur für die besten Fahrer geeignet sind (z.B. Lupoglav oder die Region nördlich von Buzet).
Die Routen passieren alle Sorten von Terrain (Stein, Erde, Makadam, enge Waldpfade usw.) und wilde unberührte Naturstrecken.
Gleichzeitig bieten sie eine sehr gute Infrastruktur sowie weniger anspruchsvolle Abschnitte für „bequemere“ Abenteurer. Der Vorteil dieser Wege ist es, dass der Fahrer in keinem Augenblick zu weit von einer Ortschaft, einem Hotel oder einem Campingplatz sich befindet.
Vom bergigen Norden bis zur Küste auf zwei Rädern Vom Norden zum Süden, von der Ost- bis zur Westküste Istriens, erstrecken sich auf 2.600 km rund sechzig eingezeichnete Fahrradrouten. Mehr oder weniger eingerichtete Routen sowie die, die noch nicht eingezeichnet worden sind, haben die Fahrradwege die Halbinsel Istrien wie ein Spinnennetz abgedeckt. Rund 70 Prozent davon sind zum Mountainbiking geeignet, es handelt sich um nicht asphaltierte, Feld- oder Waldwege, die restlichen sind asphaltiert.
Die schwierigsten Routen befinden sich in den höchsten Teilen Istriens, auf der Ćićarija, um sie zu fahren erfordert höchste körperliche Form und Fahrkunst „mit eigenem Antrieb“. In unmittelbarer Nähe, in dem Umland von Labin, befinden sich noch einige schwierige Routen, von Gračišće bis Rabac und von Rabac bis Skitača.
Für die Eroberung dieser Routen reicht der gute Wille nicht, sie werden Hobby-Fahrern wirklich nicht empfohlen. Stattdessen werden für die Seele und das Herz die einfachsten aber gleichzeitig auch die attraktivsten Routen empfohlen, die sich entlang der istrischen Küste befinden – entlang des Horns Kamenjak, von Rovinj bis zur Bucht San Pol und rund um Vrsar und Poreč.
Empfehlung: „Parenzana“, ein dreitägiges Rennen von Pula bis Triest, entlang der Gleise der alten Schmalspurbahn. Das Rennen findet im September statt.
Zentrale für Tourismus der Region Istrien
www.istra.hr
www.istria-bike.com
2. Gorski Kotar-Lika (Ravna Gora - Bjelolasica – Plitwitzes Seen)
Lika sollte die erste Wahl für Abenteuer-Touristen sein. Es ist ein Raum wilder Natur, wesentlich unterschiedlich von Istrien, aber extrem attraktiv für Radfahrer, die die unberührte Natur genießen möchten. Die Fahrer müssen sich in der Regel selbst um die Übernachtung und Verpflegung kümmern, man kann im Feldlager, in einer der Berghütten oder in den privaten Unterkünften übernachten, es gibt auch Gasthäuser und Restaurants. Für die Liebhaber des Mountainbikings bieten sich die rund 60 km langen eingezeichneten Routen auf dem Berg Bjelolasica, rund um die Hotelsiedlung des kroatischen Olympia-Zentrums „Bjelolasica“.
Im genauso schönen aber touristisch besser entwickelten Gorski kotar können Radfahrer die schönen, autochthonen Apartments und Häuschen mieten. Es wird hauptsächlich über die markierten Bergpfade gefahren, die schlechter passierbar sind, so dass das Vorankommen etwas erschwert ist. Es wird empfohlen, auf dieses unvergessliche Abenteuer auf zwei Rädern auf jeden Fall eine gute Landkarte mitzunehmen oder die Dienste eines Touristenführers in Anspruch zu nehmen.
Zentrale für Tourismus der Region Primorje-Gorski kotar
www.kvarner.hr
Zentrale für Tourismus der Region Lika-Senj
www.lickosenjska.com
Kroatisches Olympia-Zentrum Bjelolasica
www.bjelolasica.hr
3. Papuk
Es ist der ideale Ort um alle eines besseren zu belehren, die denken, der östliche Teil Kontinental-Kroatiens – die touristische Region Slawonien – sei nur eine flache Ebene.
Dieses Gebiet ist dem breiten Kreis der Fahrrad-Liebhaber noch relativ unbekannt. Dabei ist es wegen seiner wunderschönen Natur sehr attraktiv: Die sehr interessanten Routen passieren Gebiete mit gemischtem Wald und vielen Wiesen. Kurzum, diese Route ist wegen der vielfältigen und sehr schönen Natur ein richtiges Juwel. Der Naturpark Papuk bietet sehr viele Erholungsmöglichkeiten und ist der perfekte Ort für den aktiven Urlaub. Hier handelt es sich hauptsächlich ums Klettern bzw.
Wandern in der Natur, was in allen Jahreszeiten attraktiv ist. Wegen der geringen Höhe der Spitzen am Papuk von bis zu 1000 m können hier alle, unabhängig vom Alter, bergsteigen. Neben dem Bergsteigen für Jedermann können die mutigeren Sportler sich auf der bisher einzigen Kletter-Route im Naturpark versuchen. Der sehr solide Quarzit-Fels zum Freiklettern befindet sich in der Nähe von Velika.
Die Gesamthöhe des Felsen ist über 50 m, aber es ist in verschiedene Abschnitte unterteilt. Die Routen für Sportkletterer befinden sich im südwestlichen Teil der rund 15 hohen Felsen.
Zentrale für Tourismus der Region Virovitica-Podravina
www.tzvpz.hr
Naturpark Papuk
www.pp-papuk.hr
4. Velebit
Das unverwechselbare, wunderschöne Ambiente des Naturparks Velebit bietet ohne jeden Zweifel ein einzigartiges und unvergleichliches Erlebnis für alle seine Besucher. Zum Radfahren können die zahlreichen Waldwege und Straßen mit Makadam-Belag sowie die teilweise gekennzeichneten Wanderwege benutzt werden.
Es ist am besten einen Fahrrad-Ausflug auf Velebit mt einer anderen Aktivität zu kombinieren (Trekking, Fliegen, Klettern). Es kann in den Berg- und Schutzhütten übernachtet werden. Empfehlung: eine viertägige Tour von Oltar bis Karlobag. Velebit kann extrem gefährlich werden, deswegen sollte man die Reise nur gut ausgerüstet, mit Landkarten und in Begleitung eines erfahrenen Kenners oder Reiseführers unternehmen.
Zentrale für Tourismus der Region Lika-Senj
www.lickosenjska.com
Naturpark Velebit
www.pp-velebit.hr
5. Medvednica
Medvednica ist die Wiege des kroatischen Mountainbiking. Obwohl dieser zahme Berg nördlich von Zagreb, populär auch der Zagreber Berg genannt, keine Überraschungen und unbekannte Größen birgt, bieten seine Pfade immer noch eine Vielzahl an Möglichkeiten und Spannung für Mountainbiker.
Außerdem, kann eine Abfahrt von der Spitze bis zur unteren Seilbahn-Station in nur acht Minuten irgendwie langweilig sein?
Durch das Trassieren und Markieren von 110 km Radwegen hat die Verwaltung des Naturparks Medvednica die Schönheit dieses Berges auch für Freizeitsportler und Sportler, bzw. Menschen die sich gerne in der Natur auf natürliche Weise mit der Kraft ihrer Muskeln fortbewegen, näher gebracht. Die Wege sind fürs Mountainbiking gedacht.
Bei dem Trassieren der Routen hat man darauf geachtet, dass so wenig wie möglich in der Natur interveniert wird, indem man die schon bestehenden Waldwege benutzt hat, dass der Kontakt zwischen den Radfahrern und den Wanderern auf ein Mindestmaß verringert wird und dass asphaltierte Straßen sowie die Spitze der Medvednica, ihr am meisten belastete Teil, umfahren werden. Die Routen passieren sehr nah an fast allen Berghütten, was den Radfahrern die Möglichkeit bietet, sich zu erholen und zu erfrischen, wann auch immer sie dies wünschen.
Zentrale für Tourismus der Stadt Zagreb
www.zagreb-touristinfo.hr
Naturpark Medvendica
www.pp-medvednica.hr