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Zagreb – Museum für zeitgenössische Kunst eröffnet
Das Museum für zeitgenössische Kunst (MSU), die größte und modernste Museumsinstitution in Kroatien sowie die größte Kulturinvestition seit der Unabhängigkeit des Staates, wurde neulich in Zagreb eröffnet.

Das neue, grandiose Gebäude des Architekten Igor Franić, zugleich die erste große Kulturinstitution auf dem anderen Save-Ufer, wird eine angemessene Aufbewahrung und Ausstellung des gesammelten Fundus gewährleisten, ebenso aber auch die Voraussetzungen für die Abhaltung verschiedener Programme schaffen, wie Lesesäle, Bildungs-Workshops, Film- und Theatervorführungen, mit denen man das breitest mögliche Publikum erreichen will und diesen Stadtteil zum neuen Zagreber Kulturmittelpunkt und Ort machen möchte, an dem sich Familien begegnen, wo Unterhaltung geboten und neue Erkenntnisse vermittelt werden.

Die Gesamtfläche des Museums beträgt 14.500 Quadratmeter, wovon 3.500 der Dauerausstellung gewidmet sind, 1.500 sind für vorübergehende Ausstellungen, und 700 Quadratmeter für Freilichtvorführungen auf dem Dach. Die Museumsräume enthalten einen Multimedia-Saal, eine Bücherei, einen pädagogischen Saal, einen Museumsshop mit Buchhandlung, ein Café, ein Restaurant und Appartements für Gastkünstler und -kustoden sowie ein 725 Quadratmeter großen Vorsaal.

Nachdem mehr als fünfzig Jahre lang behutsam gesammelt, bearbeitet und nur Teile des Fundus ausgestellt werden konnten, war die erste Ausstellung, mit welcher sich das Museum dem Publikum vorstellte, dessen Dauerausstellung «Zbirke u pokretu» (Sammlungen in Bewegung).  Die zweite Ausstellung lautete Akquisitionen 2004-2009, und die Besucher erwartet auch die Ausstellung Museum vor dem Museum, eine Auswahl an Fotos von Jasenko Rasol, der mit seinem Objektiv die Entstehung des Museums dokumentierte.

Die sich in den Sammlungen des MSU befindlichen Kunstwerke kroatischer und ausländischer Autoren zeugen von den verschiedenen Stilrichtungen und Expressionen, wie z.B. dem abstrakten Expressionismus, der geometrischen und lyrischen Abstraktion, dem Informell, Minimalismus, der proto-konzeptuellen, der analytischen und Primärmalerei, dem Fluxus, der konzeptuellen Kunst, der Malerei des farbigen Feldes, der optischen Kunst, der Transavantgarde... und so spiegeln die Mission des Museums wieder, dessen Quintessenz das aktive Verfolgen neuer Kunstbewegungen war.

Der Fundus des MSU besteht aus einigen Sammlungen – Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Graphiken, Plakaten und Werken auf Papier, Fotographien, Filmen und Videos sowie einer Medienkunstsammlung. Das Museum verwaltet und betreut auch die Richter-Sammlung, die 182 Werke zählt, die Josip Seissel-Sammlung, welche 1358 Werke aufbewahrt, die Benko Horvat-Sammlung mit 611 Werken, das Toše Dabac-Archiv, welches 200.000 inventarisierte Einheiten zählt sowie die Sammlung von Ivan Kožarić mit 6000 Werken.

Die Museumsräume wurden durch einige Installationen bereichert, die „Rutschbahn“ des Künstlers von Weltrenommee Carsten Höller, danach die „Augen der Säuberung“ des polnischen Künstlers Miroslaw Balke, auf der Dachterrasse wurde der „Fallende Künstler“ von Dalibor Martinis installiert, und vor dem Museum die „Rahmen“ von Ivana Franke, Lea Pelivan und Toma Plejić. Auf dem Dach nimmt die Installation „Schlachtfeld“ von Ivan Božičević ihren Platz ein, während der „Alchemistische Flügelaltar“ von Silvio Vujičić im Museumsshop zu finden ist.

Das Museumsprogramm 2010 bilden noch Folgende Ausstellungen: Par lijepih cipela – Reality Check u istočnoj Europi (Ein Paar schöner Schuhe – Reality Check in Osteuropa), eine eigenständige Ausstellung von Danica Dakić, eine eigenständige Ausstellung von Aleksandar Srnec, das Gilbert & George Projekt, die Werke aus den FRAC-Sammlungen, die Ausstellungen von Zlatko Kopljar sowie der Murtić Spende.

Das MSU in Zagreb wurde im Dezember 1954 gegründet und wurde gleich zum Referenzort auf der Kulturkarte der Stadt, und bald auch in Europa und weiter auf der Welt. Der Wunsch nach der Erweiterung des Museums für zeitgenössische Kunst bestand bereits in den sechziger Jahren, allem voran wegen der nationalen und internationalen Bedeutung der Sammlungen, die in unangemessenen Bedingungen aufbewahrt wurden und nicht zur Gänze für die Öffentlichkeit zugänglich waren.

Bei der internationalen Ausschreibung 1999 gewann das Projekt des Architekten Igor Franić. Der Bau des Gebäudes begann 2003 und wurde gemeinschaftlich durch die Stadt Zagreb und das Kulturministerium finanziert.

Touristische Gemeinschaft der Stadt Zagreb
www.zagreb-touristinfo.hr

Museum für zeitgenössische Kunst
www.msu.hr
 
 

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