Zeitlose mediterrane Schönheit
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Zadar – Stadt der Geschichte
Zadar ist eine Stadt mit einer außergewöhnlichen 3.000-jährigen Geschichte und einem ausgesprochen wertvollen Kulturerbe, eine Stadt die immer wieder erneut etwas Neues und völlig Originelles bieten kann. Inmitten der Adria gelegen bildet Zadar als administratives, wirtschaftliches, kulturelles und politisches Zentrum der Region, in der 92.000 Einwohner leben, den urbanen Mittelpunkt Norddalmatiens.

Durch die natürliche Lage an der Schnittstelle geografisch verschiedenartiger kroatischer Regionen, umgeben von historischen Kleinstädten wie Nin, Pag, Biograd, Obrovac, Benkovac und vielen anderen, ist die Stadt über Wasser, Land oder Luft leicht erreichbar und für Besucher aus aller Welt ein attraktives Reiseziel. Sie verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur, durch welche sie direkt mit allen anderen größeren Städten Kroatiens verbunden ist, sowie in zahlreichen Marinas über außerordentliche Kapazitäten und einen modernen Service.

Gerade die äußerst gegliederte Küste, die Inseln sowie die unberührte Natur ziehen zahlreiche Nautiker in dieses Gebiet.  Dank der geografischen Lage erfreut sich Zadar eines milden mediterranen Klimas (warme und trockene Sommer, sowie milde und regnerische Winter), was an der wunderschönen mediterranen Vegetation mit vereinzelten exotischen subtropischen Exemplaren in den Stadtparks von Zadar zu sehen ist.

Die Stadt selbst verbindet die Schönheit der Geschichte und sämtlichen Komfort, den moderne Besucher erwarten, sowie zahlreiche touristische Attraktionen – ideale Unterkünfte, autochthone Delikatessen für Feinschmecker, kulturelle Sehenswürdigkeiten, moderne Sportobjekte sowie vielfältige Ausflugsprogramme. Zadar ist eines der beliebtesten kroatischen Reiseziele, welches von der Londoner Times zum «Unterhaltungszentrum an der Adria» verkündet wurde, während der Guardian sie als die «neue kroatische Hauptstadt des Cool» bezeichnet. Begeistert sind die zahlreichen Besucher durch die besondere stadteigene Atmosphäre und das reiche Leben – egal ob tagsüber oder nachts.

Im Sommer ist Zadar Gastgeber der Musikabende in der Donatuskirche, des Zadarer Theatersommers, des Festivals der Meeresorgeln – Mitra zonata, des KalelargArt – des Street Art Festivals sowie des Stadtfestivals Zadar der Träume. Der richtige Ort für Unterhaltung sind auch folgende Veranstaltungen: The Garden Festival, die Vollmondnacht oder eines der Konzerte weltweiter musikalischer Attraktionen.

Der Besonderheit der Stadt können sich weder Verehrer und Freunde historischer Denkmäler und des Kulturerbes, noch Künstler, Touristen und die eigenen Einwohner entziehen. Zadar ist eine Stadt, die Fußgängern viel Platz einräumt; ein Spaziergang auf den blanken steinernen Gassen der Stadt wird zu einem Spaziergang durch die Geschichte, zugleich aber auch zu einem Erlebnis des modernen Lebens. Als Stadtdenkmal, eingesäumt von historischen Mauerwerken, ist Zadar eine wahre Schatztruhe archäologischer Schätze und Denkmäler aus der Antike, dem Mittelalter und der Renaissance sowie zahlreicher architektonischer Errungenschaften, wie beispielsweise der ersten Meeresorgeln weltweit oder des Gruß an die Sonne.

Die vielen Jahrhunderte der stürmischen Geschichte, der Zerstörung und des Schaffens, haben Narben hinterlassen, aber auch viele Dokumente der Zeit, das heutige wertvolle Denkmalerbe der Stadt. Aus allen historischen Epochen sind zahlreiche Kirchen und Kulturdenkmäler erhalten, an denen die Baukünste sämtlicher Stilrichtungen zu erkennen sind. Etwa 70 von ihnen befinden sich inmitten des historischen Stadtkerns, während alle anderen Teile samt der engeren und weiteren Umgebung mehr als 600 unbewegliche Kulturdenkmäler zählen. In Zadar kann man Überreste aus der Antike, dem frühen Christentum bis hin zum Mittelalter finden.

Das Denkmalerbe von Weltbedeutung, um welches man nicht herum kommt, und das auch heute auf jedem Schritt sichtbar ist: das römische Forum aus dem 1. Jh., die Donatuskirche aus dem 9. Jh. – die bekannteste mittelalterliche Basilika und zugleich Wahrzeichen der Stadt, die renovierte romanische Kirche Sv. Krševan (des Hl. Chrysogonus) aus dem 12. Jh. und der Kirchturm der Hl. Maria aus dem Jahre 1105, die Kathedrale der Hl. Anastasia aus dem 13. Jh., der Volksplatz mit der Stadtloggia und der Wache aus dem 16. Jh. sowie die mächtigen Bollwerke mit den repräsentativen Hafen- und Festlandtoren aus dem 16. Jh., danach der 3-Brunnen-Platz und der 5-Brunnen-Platz sowie die zahlreichen Palais, Villen und das sonstige Denkmalerbe. Das antike Zadar – mit typisch rechteckigem Grundriss, der bedingt ist durch Cardo und Decumanus – die Hauptstraßen aller antiken Städte in Richtung Nord-Süd und Ost-West, die vom römischen Militärlager Castrum stammen.

Die ständige Ausstellung sakraler Kunst – das Gold und Silber der Stadt Zadar – im Baukomplex der Kirche der Hl. Maria, beziehungsweise ihrem Kloster, ist eine der wertvollsten Ausstellungen in Kroatien. Auf etwa 1.200 m2 Fläche befinden sich in 8 modern ausgestatteten Sälen das Gold und Silber von Zadar nebst dem rekonstruierten Interieur der altkroatischen kleinen Sonntagskirche aus dem 11. Jh., Manuskripte, Skulpturen, Stickereien, Tapisserien, Reliefs usw. als Nachweise der reichhaltigen Geschichte der Stadt Zadar vom 8.-18. Jh., die insbesondere im Mittelalter ein wichtiges kulturelles Zentrum darstellte.

Eingewoben in die Reliquiare und Kelche, Skulpturen, Gemälde und Stickereien sind Freude und Hoffnung, Geduld, Leiden und Glauben stürmischer Zeiten der Geschichte dieser Gegend. Diesen unschätzbaren Schatz erhielten über die Jahrhunderte die Benediktinerschwestern, und so manches wertvolle Exponat (Stickereien, Kirchentextilien mit Goldstickereien) ist das Werk ihrer Hände.

Das Museum für antikes Glas in Zadar ist nicht nur in Kroatien, sondern auf der ganzen Welt, eine einzigartige Kulturinstitution.

Präsentiert wird eine einzigartige Sammlung aus etwa 2.000 verschiedenen Glasgegenständen aus Zeiten der Antike, die aus dem Zeitraum vom 1. Jh. v. Chr. bis zum 5. Jh. n. Chr. stammen. Die ausgestellten Glasunikate aus der Antike wurden an Lokalitäten in Zadar, Nin, Starigrad unterhalb des Velebit-Gebirges und Asserija bei Benkovac gefunden. Das Museum verfügt noch über etwa 2.000 Glasgegenstände, die in seinen Räumlichkeiten aufbewahrt werden. Das Museum für antikes Glas hat auf einer Gesamtfläche von 2.575 Quadratmetern außer den Ausstellungsräumen noch eine spezialisierte Bücherei, einen Kongresssaal, eine Glasbläserei und eine Souvenirhandlung.

Das Archäologische Museum wurde 1832 als zweitältestes Museum in Kroatien und eines der ältesten in diesem Teil Europas gegründet.

Darin ausgestellt sind Exponate aus römischen Zeiten und urgeschichtliches archäologisches Material aus der Altsteinzeit, der Jungsteinzeit und dem Metallzeitalter, ebenso wie archäologische Überreste aus dem 7. bis 12. Jh., wovon die meisten mit dem materiellen und geistigen Erbe der Kroaten in Verbindung stehen. Das Museum hat eine ständige Ausstellung, eine Werkstatt für Reparaturen und Präparationen sowie eine Bücherei. Des Weiteren sind im Rahmen dieses Museums auch das Museum alter Gegenstände aus Nin sowie das Benkovacer Heimatmuseum tätig.

Eine nicht wegzudenkende Attraktion in Zadar ist die Meeresorgel ein Ort der Fusion menschlicher Ideen und Fertigkeiten mit der Energie des Meeres, der Wellen, der Ebbe und Flut, ein Ort zum Entspannen, Nachdenken und Reden, wobei ununterbrochen das Konzert der mystischen Töne des „Naturorchesters“ andauert. Sie ist Teil der Strandpromenade von Zadar in der Nähe der neuen Anlegestelle für Cruiser und ist unverkennbar wegen ihrem kaskadenartigen Profil, welches die Veränderung bei der Bewegung an der Küste, das Aufhalten am sowie den Abstieg zum Meer stimulieren soll. Gleich nach der Fertigstellung stieg die Meeresorgel in einen metaphorischen Platz der Stadt Zadar auf, der jetzt von den Einwohnern mit Begeisterung besucht wird, und ebenso zu einem unumgänglichen Punkt aller Reiseführer der Stadt Zadar und der Region geworden ist.

Eine weitere urbane Installation wurde zum festen Bestandteil der Reiseführer. Dabei handelt es sich um den Gruß an die Sonne, einem Werk desselben Architekten, der auch Autor der beliebten Meeresorgeln ist, nämlich Nikola Bašić. Der Gruß an die Sonne besteht aus dreihundert vielschichtigen Glasplatten, die kreisförmig in einem Radius von 22 Metern auf dem gleichen Niveau verlegt sind, wie die Steinplatten der Strandpromenade. Unter den leitenden Glasplatten befinden sich Photovoltaik-Solarmodule, über die eine symbolische Kommunikation mit der Natur hergestellt wird, und zwar mit dem Ziel, ebenso wie bei der Meeresorgel, zu kommunizieren – dort mit Klängen, hier mit Licht.

Gleichzeitig mit dem «schönsten Sonnenuntergang der Welt» werden die Beleuchtungselemente im Kreis eingeschaltet, die entsprechend einem speziell programmierten Szenario im Rhythmus der Wellen und Klänge der Meeresorgeln ein herrliches, außerordentlich beeindruckendes Lichtspiel entstehen lassen. Die Namen und Ziffern, die im Ring eingetragenen sind, welcher den Gruß an die Sonne umgibt, sind Teil des Kalenders des Heiligen Krševans (Chrysogonus), der in Zadar entstand und 1964 in der Bodleian Library in Oxford gefunden wurde. Er stammt aus dem Jahre 1292 oder 1293 und zählt zu den ältesten Dokumenten dieser Art auf der Welt, möglicherweise ist er sogar das erste, in dem astronomische Daten mit arabischen Ziffern vermerkt wurden.

Außer dem kalendarischen Teil mit Feiertagen und Namen von Heiligen besteht er auch aus einem astronomischen Teil, welcher die Ephemeriden der Sonne, die Koordinaten von Himmelskörpern sowie deren Eckentfernungen zu bestimmten unbeweglichen Ebenen, Geraden oder Punkten abbildet. Jeder, der Zadar besucht, wird durch die städtische «Hauptschlagader», die beliebte Kalelarga, spazieren, welche in ferner Vergangenheit die Hauptstraße Zadars war. Obschon deren heutiger offizieller Name Breite Straße lautet, so war und blieb sie im alltäglichen Gebrauch und unter verschiedenen Verwaltungen immer nur die Kalelarga.

Einen Kalelarga-Spaziergang beginnt man am besten am Petar Zoranić-Platz bei den Überresten des römischen Stadttors und der Kolonne – der römischen Säule, welche zu Beginn des 18. Jahrhunderts vom Forum an die heutige Stelle versetzt wurde. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Kirche des Hl. Simon und der Fürstenpalast, entlang derer sich die Elizabeta Kotromanić-Straße erstreckt – auf der bereits im 15. Jahrhundert Pferderennen von Rittern ausgetragen wurden. Auf ihr gelangt man zum Volksplatz, an dem sich schon im Mittelalter das neue Zentrum der Stadtverwaltung mit der heutigen Stadtloggia (13. Jahrhundert - 1565), der Stadtwache (1562) und dem Stadtrathaus (1934) bildete.

Für die Einwohner von Zadar ist die Kalelarga mehr als nur der Name der Hauptstraße ihrer Stadt. Sie ist eine Kultstätte und eines der Symbole der Stadt, die Erinnerungen an schöne Momente und Ereignisse weckt, und zwar als Ort der Geselligkeit, der Unterhaltung und der Freizeit, an Prozessionen und Volksfeste, und sogar an die erste Liebe. Man behauptet, dass gerade auf der Kalelarga die Liebesgeschichten zahlreicher Generationen der Einwohner von Zadar begannen oder endeten.

Ein besonderes Erlebnis stellt auch ein Besuch auf dem Stadtmarkt von Zadar dar, der ein wahrer Genuss für alle Sinne ist. Der Zadarer Markt ist einer der lebendigsten und buntesten in der Region.

Zadar bietet wahrhaftig eine reiche Auswahl an Unterkunftskapazitäten. Unter Hotels, Jugendherbergen, Privatunterkünften, Campingplätzen – findet jeder eine Unterkunft nach Wahl. Inmitten der Stadt befinden sich drei ausgezeichnet ausgestattete Marinas. Zadar ist wegen der Schönheit und der ausgesprochen gegliederten Küste eines der größten kroatischen Zentren des nautischen Tourismus.

Das Archipel zählt 24 größere und etwa 300 kleine Inseln und Riffe. Freunde von Seen und Flussgewässern, von Gebirgsluft und Höhen können sich für Ausflüge in die Umgebung entscheiden, in der sich drei Naturparks befinden – Telašćica, Nordvelebit und der Vrana See, sowie fünf Nationalparks – Paklenica, Plitvicer Seen, Kornati-Inseln, Krka und Velebit. Die Auswahl ist wahrhaft groß – angefangen von Spaziergängen im Wald über Wanderungen bis hin zum Rafting oder Segeln.

Tourismusverband der Stadt Zadar
www.tzzadar.hr
www.visitzadar.net
 
 

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