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Split – Diokletianpalast
Split, die Metropole des kroatischen Südens unter UNESCO-Schutz, eingetragen in das Register des Kulturerbes, erwartet seit 1700 Jahren mit dem Diokletianpalast ihre Gäste mit offenen Armen. Die Stadt befindet sich auf dem wärmsten Gebiet der Nordküste Mittelmeers, in der Mitte der Adria und der unmittelbaren Nähe der Flüsse Jadro und Žrnovnica, von denen die Stadt das Wasser bekommt. Das milde Klima mit 2700 Sonnenstunden pro Jahr macht diese Stadt im Winter zu einer Oase, in der man an einem windgeschützten Platz die Sonne genießen kann.

Die Stadt ist das Industrie-, Universitäts- und Wirtschaftszentrum der Region, das seine „grüne Seele“ auf dem Berg Marjan hat, der sich auf dem westlichen Teil der Halbinsel befindet, wo der Parkwald in der Nähe der Stadt zahlreiche ruhige Spazierwege unter den Kiefern entlang des Meeres bietet.

Der erste Bewohner von Split war der römische Kaiser Gaius Aurelius Valerius Diokletianus, der sich 293 dazu entschloss, in der zahmen Bucht seine luxuriöse Kaiservilla bzw. Sommerresidenz zu bauen, die ca. 30000 Quadratmeter groß ist. Dorthin hat er sich zurückgezogen, nachdem er den Thron des römischen Imperators verließ.

Die stürmischen Jahrhunderte danach machten aus der Villa eine Stadt. In die Stadt kamen als erste Bewohner der naheliegenden Salona, die auf der Flucht vor Avaren und Slawen waren. Danach wuchs die Stadt außerhalb der Mauern und an der Spitze lösten sich verschiedene Herrscher ab, von kroatischen Königen im 10. Jahrhundert, über die ungarische und venezianische Administration, bis hin zu den französischen Herrschen und der Österreichisch-ungarischen Monarchie.

So wie er zufällig den Ursprung der neuen Siedlung und des Lebens in der Stadt bedeutete, so machen der Diokletianpalast und seine gut erhaltenen Reste auch heute das Zentrum der Stadt aus, wo alle wichtigen Ereignisse und das Alltagsleben der Stadtbewohner stattfinden. Die gut erhaltenen Reste dieses antiken Gebäudes gehören zusammen mit dem mittelalterlichen Anbau zu einem wertvollen archäologischen und historisch-künstlerischen Komplex, weswegen der Palast 1979 auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes kam.

Der Palast ist mit zahlreichen importierten Details verziert: Granitsäulen und Sphingen aus Ägypten, Marmor aus Italien und gemeißelten Dekoren von der Insel Prokonez im Marmormeer. Obwohl er in erster Linie zum Wohnen gedacht war, ist der Palast einem römischen Militärlager sehr ähnlich. Der Palast wurde mit vier Eingängen gebaut: drei vom Festland und einer von der Meeresseite aus.

Der ganze Palastkomplex als Einheit hat keine Vorbilder in der vorangegangenen antiken Bauweise, was das Resultat der spezifischen Funktion und der Anpassung an den Standort war. Ein außerordentliches Beispiel der spätrömischen Architektur, als man nach der Üppigkeit und der Bildhaftigkeit der Formen strebte im Gegensatz zur klassischen Abgemessenheit und Klarheit der vorangegangenen Epochen.

Nach dem Tod des Kaisers Diokletianus 316 setzte sich das Leben im Palast fort, da sie Zufluchtsort für die vertriebenen Mitglieder der Kaiserfamilie war. Das Schlüsselereignis war der Übergang von Salona in die Hände der slawischen Stämme, als die vertriebenen Bewohner ihren Zufluchtsort auch innerhalb der Palastmauern fanden. Dies war der Anfang des neuen urbanen Lebens und die Entstehung der neuen Stadt Split. Im Mittelalter, genauer gesagt zwischen dem 12. und dem 14. Jahrhundert, kommt es zu neuer architektonischer Entwicklung, als die Reste der römischen Gebäude und ein Großteil der freien Plätze auf Straßen von mittelalterlichen Steinhäusern ersetzt wurden.

Das Mausoleum des Kaisers wurde in eine christliche Kathedrale verwandelt und man fing auch mit dem Bau des romanischen Kirchturms des Hl. Domnius an. Die stolzen Splitbewohner sagen für ihre Stadt, dies sei „die schönste Stadt der Welt und ihrer Umgebung“ ist und im Einklang damit bietet eine der sonnigsten Städte Europas eine unvergessliche Reihe von Bildern, während sich die Reste des antiken Palastes harmonisch in die Gebäude der späteren Epochen einfügen, wie auch die mediterrane und subtropische Vegetation der Palmen und Agaven.

Die ewig junge Stadt Split, die Stadt des mediterranen Temperaments, lebt im Sommer noch stürmischer in dem Mix der Völker und Sprachen zahlreicher Reisender, die auf Durchreise sind oder sich hier aufhalten, wo sich der größte Flug- und Schiffshafen der Ostadria befinden. All denjenigen, die hier verweilen, bietet Split die lange Meerespromenade, die im Westen im Parkwald Marjan anfängt, sich weiter über der grünen Halbinsel Sustipan fortsetzt, an der Riva, die von antiken Mauern und einer Reihe von Cafés umgeben ist, vorbei, bis hin zu Bačvice, dem Sandstrand im Herzen der Stadt. Tagsüber ist das der Lieblingsspielplatz für Picigin, eine kroatische Nationalsportart und nachts ist das der Lieblingstreffpunkt der Jugendlichen.

Für all diejenigen, die sich nach Kultur sehnen, sind die Orte innerhalb des Palastes unumgänglich – die Überreste seiner Mauern und Eingänge, der Kirchturm des Hl. Domnius, das Peristyl und das Museum, das sich in den Kellern des Palastes versteckt. Außer dem Palast, der Kathedrale, der Straßen und Plätze, der Museen und Galerien von Split sind auch die Überreste der antiken Stadt Salona eines Besuchs wert, wie auch die mittelalterliche Festung Klis, welche die Stadt vor den Eroberern, die vom Norden kamen, beschützte. Oder man kann eine der Fähren nehmen und eine der mitteldalmatinischen Inseln besuchen.

In der Stadt findet man Unterkunft in 22 Hotels, von denen Atrium und Le Meridien Lav fünf Sterne haben, auf einem Campingplatz und in zahlreichen Zimmern, Appartements und Häusern privater Vermieter, während die Nautiker einen Liegeplatz in sechs Marinen und Häfchen finden können.

Die Stadt am Fuße des Bergs Marjan ist dreieinhalb Stunden Fahrt auf der Autobahn von Zagreb entfernt. Nach Split kann man auch mit den Schiffslinien aus Rijeka oder Dubrovnik, wie auch von allen Inseln und aus dem benachbarten Italien kommen. Italienische Städte sind mit schnellen Schiffs- und Fährenlinien mit Split verbunden. Der Flughafen Split verbindet die Stadt mit Zagreb mehrmals täglich, aber auch mit den europäischen Metropolen.

Aus Split kann man gegen Norden und weiter nach Europa auch mit der Bahn fahren, mit der man auch Autos transportieren kann.

Tourismusverband der Region Split-Dalmatien
www.dalmacija.hr

Tourismusverband der Stadt Split
www.visitsplit.hr

Stadt Split
www.split.hr
 
 

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