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Lika und Gorski kotar
Lika und Gorski kotar sind Gebiete mit malerischen ländlichen Landschaften, eingetaucht ins Grüne der Wälder und der klaren Seen. Lika ist strategisch und verkehrstechnisch sehr wichtig, da es an der Schnittstelle des kontinentalen Teils mit der Küste Kroatiens liegt, weshalb die Region auch das „Rückgrat Kroatiens“ genannt wird. Nach der Anzahl und der Vielfalt der geschützten Naturobjekte und Lokalitäten ist die Region Lika-Senj einer der führenden, und nach ihrem Anteil in der Gesamtfläche, die absolut führende unter den kroatischen Regionen. Die Nationalparks Plitwitzer Seen, Paklenica und Nördlicher Velebit sowie der Naturpark und Biosphährenreservat Velebit nehmen eine zentrale Stelle unter diesen Lokalitäten ein.

Gorski kotar und Lika sind reich an Sehenswürdigkeiten und interessanten Orten. Im Folgenden stellen wir einige der wichtigsten und bekanntesten davon vor:

1. Nationalpark Plitwitzer Seen
Das Gebiet der Plitwitzer Seen wurde 1949 zum Nationalpark erkoren und zählt zu den schönsten Natursehenswürdigkeiten Europas. Der Nationalpark erstreckt sich auf einem fast 30.000 Hektar großen Gebiet, der Großteil davon Wald. Die Plitwitzer Seen teilen sich in die Oberen und die Unteren Seen. Dank der Höhen-Spannweite von rund 400 bis 1.200 m ist dieses Gebiet auch Habitat von elf Waldgemeinden. Die Plitvicer Seen wurden 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen.

Der Fluss Plitvica fließt vom 78 m hohen Felsen und bildet das Amphitheater des Großen Wasserfalls, des höchsten in Kroatien. Zusammen mit dem Wasser des Sees bildet diese Wassermasse die Stelle Sastavci, den Anfang des Flusses Korana.

Wie an wenigen Stellen der Erde leben heute auf dem Gebiet des Nationalparks Plitwitzer Seen alle Tierarten, die hier autochthon sind. In der vielfältigen Fauna sind die ständigen Bewohner am interessantesten: der Bär, der Wolf und die Fischotter. Der Braunbär befindet sich auch auf dem Logo des Parks. Hier leben auch Wildschweine, Iltisse, Eichhörnchen, Hasen, Füchse... 126 Vogelarten sind auf dem Gebiet registriert, 70 davon nisten dort ständig.

2. Nationalpark Nördlicher Velebit
Nördlicher Velebit wurde 1999 dank der großen Vielfalt seiner Karstformationen, des Reichtums der Flora und Fauna sowie der außergewöhnlichen natürlichen Schönheiten auf einem relativ kleinen Raum zum Nationalpark erklärt.

Die Fläche des Parks beträgt 109 Quadratkilometer, darin befindet sich das Reservat Hajdučki und Rožanski kukovi, ein spezifisches geomorphologisches Phänomen, wo bisher über 150 Höhlen entdeckt wurden. Darunter befindet sich auch die bekannte Höhle Lukina Jama, eine der tiefsten auf der Welt, die 1999 entdeckt wurde. Der Park ist von zahlreichen Wanderwegen durchkreuzt.

3. Vražji prolaz und Zeleni vir
Vražji prolaz ist eine 800 m lange Bergschlucht, die von vielen für eine der schönsten Kroatiens gehalten wird. Durch die enge, rund zwei Meter breite Schlucht, zwischen bis zu hundert Meter hohen Felsen, erkämpft der Bergbach Jasle seinen Weg nach vorne. Das Wasser hat den Stein ausgehöhlt, um diesen Weg frei zu machen, der durch die Kraft der Wassermasse und die wilden hohen Felsen beeindruckt.

Das Gebiet von Zeleni vir wurde 1962 zum Naturwert-Reservat erklärt worden. Es handelt sich um eine starke Quelle am Boden der flachen, breiten Höhle, über deren Eingang senkrechte, 70 m hohe Felsen ragen. Der anschauliche Wasserfall, der sich aus der Höhe runterstürzt schafft einen schimmernden Vorhang aus Wasser. Zeleni vir, „die grüne Quelle“, hat den Namen dank des grünlichen Wassers bekommen, das sich im kleinen See in der Höhle sammelt.

4. Kutarevo
Der Schutzort für junge Bären im Dorf Kuterevo im Nördlichen Velebit wurde 2002 eröffnet. Dort haben junge Bären Zuflucht gefunden, die aus verschiedenen Gründen ungeschützt geblieben waren. Es handelt sich um den ersten und einzigen solchen Schutzort für Bären-Weisen auf der Welt. Er beinhaltet das „Baby-Zentrum“ mit Bärenbabys im Alter von zwei bis sechs Monaten sowie eines Teils für etwas ältere Bären.

5. Bjelolasica
Diese Sport- und Freizeit-Oase liegt 27 km von Ogulin entfernt in einem geräumigen Tal auf einer Höhe von 620 m über dem Meeresspiegel, wo sich das Berg- mit dem Meeresklima verbindet. Obwohl es sich um ein beliebtes Winterreiseziel für Skisport handelt, die Liebhaber des Sports und Freizeitaktivitäten haben zu ihrer Verfügung auch Plätze für Sommeraktivitäten wie Leichtathletik, Fußball, Tennis, Basketball, Volleyball oder Handball.

6. Nationalpark Risnjak
Der Nationalpark Risnjak nimmt mit seiner Fläche von 63,5 Quadratkilometern den Zentralteil der Bergmassive Risnjak und Snježnik sowie den oberen Lauf und die Quelle des Flusses Kupa ein. Zusammen mit dem Bergmassiv Snježnik stellt Risnjak eine große klimatische und Vegetationsbarriere zwischen dem Kontinentalteil und der Küsten Region Kroatiens dar.

Als eins der wichtigsten Naturphänomene der Kvarner Bucht zeiht Risnjak mit seiner Einzigartigkeit die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern und Liebhabern von Bergen an. Obwohl der Nationalpark nur rund 15 km Luftlinie vom Meer entfernt liegt, unterscheidet sich das dortige Klima wesentlich vom Küstenklima. Auf Risnjak findet man besondere Naturschönheiten: den dinarischen Karst mit spezifischer Hydrographie und Form, Urwaldgebiete und unberührte Bergspitzen. Neben dem Klima ist der komplexe geologische Bau der Hauptfaktor in der Entwicklung der vielfältigen Pflanzenwelt, wodurch dieses Gebiet reich an Pflanzenarten ist, darunter auch endemischen Arten wie das Edelweiß. Eine Besonderheit ist auch der Reichtum der Vogelwelt: Hier nisten ganze 51 Vogelarten. Hier können noch Wildtiere getroffen werden wie der Braunbär, der fast ausgestorbene Wolf und der Luchs. Vom Gipfel Risnjak (1.528 m) erstreckt sich ein wunderschöner Blick auf die Alpen, die Berge Medvednica, Plješivica, Velebit und Kapela, bis hin zur Adria-Küste, so dass er auch deswegen ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber und Bergwanderer ist.

7. Der Kamačnik Canyon
Eine besondere Attraktion des Canyons Kamačnik, der von der Quelle bis zur Mündung drei Kilometer lang ist, ist der Wanderweg, der teilweise entlang der Felsen, teilweise über Holzbrücken führt. Diese wurden über den Bach im Wald bis hin zum schönen grünen Tal gebaut, ein Kilometer weiter entdeckt man den Kessel mit einem tiefen dunklen See inmitten der bewaldeten Hügel.

8. Quelle der Kupa
Die Quelle der Kupa ist eine karstige türkisfarbene, grünlich-bläuliche Quelle, die auch der Kupeš See genannt wird. Dieser ist 200 m lang und im Durchschnitt 30 m breit. Die Quelle der Kupa, eins der noch ungelösten Rätsel des Karstes, ist eine der stärksten, größten und tiefsten Quellen Kroatiens.


9. Die drei Höhlen von Barać
Auf dem Gebiet von Rakovica befinden sich über hundert Höhlen. Einige von ihnen sind über ein Kilometer lang, eine sogar zehn Kilometer. Durch die Kanäle dieser Objekte fließen Wasserströme, die teilweise ins breit verzweigte Wassernetzwerk über der Erdoberfläche in Rakovica fließen.

10. Bijele stijene und Samarske stijene
Das Gebiet verfügt über außergewöhnliche ästhetische Qualitäten und ist ein einzigartiges geomorphologisches Phänomen des Karstgebietes mitten im Wald mit einer Reihe von interessanten Pflanzen- und Tierarten. Auf dem Gebiet der Bijele stijene (1.335 m) befinden sich die schönsten Formen von Felsen, Türmen, Toren, Gewölben, senkrechten Talkesseln und Rinnen, in denen sich der Schnee das ganze Jahr über aufhält. Die Samarske stijene (1.302 m) sind schwerer zugänglich und haben eine noch reichere Fauna.

11. Hajdova hiža und Pilarova ledenica
Hajdova hiža ist die größte Höhle des Gorski kotar, die wegen dem schweren Zugang nur Höhlenforschern zugänglich ist. Der 85 m lange, 27 m breite und rund 16 m hohe Eingangssaal gehört zu den größten unterirdischen Räumen des Karstgebietes. Das Netzwerk aus Kanälen und den noch unzureichend erforschten Felsspalten hat eine Gesamtlänge von rund 900 m. Unter den zahlreichen Eisgruben des Gorski kotar ist die rund 150 m lange Pilarova ledenica in der Ortschaft Mrzla Draga sicherlich die bekanntest.

12. Die Höhlen Lokvarka und Vrelo
Über eingerichtete Wege und Treppen kann eine Reihe von Sälen mit zahlreichen Höhlenverzierungen und der unterirdische See der Höhle Lokvarka besucht werden. Die Höhle ist bis zu einer Länge von 1.200 m erforscht worden, für Besucher sind die ersten 900 m zugänglich. Die Höhle Vrelo liegt drei Kilometer vom Zentrum von Fužine entfernt. Die Gesamtlänge aller Kanäle dieser Höhle beträgt 300 m, Touristen können rund 250 m davon besichtigen.

13. Krasno
Krasno ist die größte Ortschaft auf dem Velebit und liegt auf einer Höhe von 714 m über dem Meeresspiegel. Es ist das Zentrum des Nationalparks Nördlicher Velebit, wodurch jährlich rund zehn Tausen Bergsteigerer passieren. Die dortige Kultstätte wird jährlich von bis zu 100.000 Menschen besucht.

14. Platak
Platak ist ein kleines, Familien-Skigebiet in unmittelbarer Nähe zu Rijeka, das viele Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten anbietet, sowohl im Winter als auch im Sommer. Von der Spitze der Skipiste bietet sich ein Ausblick aufs Meer. Platak ist auch im Sommer unter den zahlreichen Liebhaber der Berge sehr populär. In der Nähe befinden sich die Gipfel Snježnik und Risnjak mit wunderschönen Aussichtspunkten, die über eingerichtete Wanderwege erreicht werden können.

DIE STÄDTE VON LIKA

1. Gospić
Am westlichen Rand eines der größten Karstfelder Kroatiens, des Ličko polje, am Fuße des höchsten Berges Kroatiens, Velebit, auf der Kreuzung der Wege vom Norden in den Süden und an den Ufern von drei Flüssen - Lika, Novčica und Bogdanica – liegt Gospić, heute das wirtschaftliche, administrative, religiöse und kulturelle Zentrum der Region Lika-Senj. Der Name Gospić wird in den historischen Quellen zum ersten Mal 1604 erwähnt. Die heutige Stadt basiert auf zwei türkischen Türmen und einer alten Brücke. Die Stadt Gospić ist umgeben von einer natürlichen Oase, die den den Liebhabern des aktiven Urlaubs viele Möglichkeiten bietet: Trekking, Paintball, Jeep Safari, Pferdereiten, Bogenschießen, Pferdekutschefahren, Wandern, Abenteuerausflüge am Velebit, Kanu Safari sowie Fahren im Lika Canyon und am Kruščica See. Die Liebhaber der Jagd, des Angelns und des Bergsteigens werden sicherlich in der erhaltenen Flora und Fauna dieses Gebietes wahre Zufriedenheit erleben. Die Umgebung von Gospić ist auch auf einen der bekanntesten internationalen Wissenschaftler, Nikola Tesla, stolz. Sein Geburtshaus im Dorf Smiljani beherbergt das Tesla Museum.

2. Otočac
Otočac wird zum ersten Mal auf der Steintafel von Baška, dem Steindenkmal der kroatischen Schrift und Kultur vom Ende des 11. Jahrhunderts erwähnt. Die Stadt schuldet ihren Namen und ihre Existenz der kleinen Insel („otok“ auf kroatisch) im Fluss Gacka, wo sie bis zum 18. Jahrhundert lag. Die Insel wurde durch Verteidigungsmauern und Türmen befestigt, sie konnte nur im Boot vom Wasser erreicht werden. Dies machte die Stadt uneinnehmbar, so dass sie in ihrer langen Geschichte nie besetzt wurde. Erst im 18. Jahrhundert fing Otočac an, sich auch außerhalb der Stadtmauern zu entwickeln, als die osmanische Gefahr allmählich verschwand. Im Jahr 1746 verlieh Königin Maria Theresia der Stadt das Marktrecht.

3. Brinje
Schon im Mittelalter war Brinje eine wichtige Pfarrei des Bistums Senj. Das wichtigste sakrale Objekt im Ort ist die gotische dreistöckige Kapelle der hl. Dreifaltigkeit. Die Kapelle stammt vom Ende des 14. Jahrhunderts und hat die bekannte Holzstatue der Gottesmutter mit dem Jesuskind („Schöne Madonna“) und die Pietà in Stein. Die Kapelle der hl. Dreifaltigkeit wurde aus Stein gebaut und ist unter architektonischen und kulturell-historischen Gesichtspunkten ein besonders wichtiger Teil der Burg Sokolac. Es handelt sich um die am besten erhaltene Burgkapelle Kroatiens.

4. Perušić
Zum ersten Mal wird Perušić 1487 erwähnt. Seinen Namen bekam der Ort von der Adelsfamilie Perušić, die dorthin nach der osmanischen Einnahme Bosniens umgezogen ist. Die Brüder Dominik und Gašpar Perušić waren die Gründer und die ersten Herrscher von Perušić. Es ist ein interessantes Detail, dass Gašpar einer der Unterzeichner des Friedens von Pressburg ist, mit dem zahlreiche kroatische Adelige die Urkunde unterzeichneten, die dem deutschen König Maximilian I. und seinen Nachfahren das Recht auf die ungarisch-kroatischen Krone sicherte, falls König Vladislav II. ohne männlichen Erben sterben sollte.

Die Urkunde wird in Wien aufbewahrt, darauf befindet sich auch der Stempel von Gašpar mit dem Zeichen des Löwen, der eine Feder hält und nach rechts schreitet. Diese Figur ist das Symbol der Gemeinde Perušić.

5. Gračac
Gračac liegt in einem geräumigen Tal im Süden von Lika. Der Ort entwickelte sich auf der Kreuzung der Straßen von Gospić nach Knin und von Krbava nach Dalmatien. Das hohe Bergmassiv Velebit trennt den Ort von Dalmatien, die Straße von Gračac nach Obrovac führt über den Bergpass Prezid. Eine Vielzahl von Bächen strömt durch Gračac, einer von ihnen wächst zum Fluss Otuča. In der Umgebung von Gračac sind die Höhlen von Cerovac, die Quelle der Zrmanja, die Ruine der altkroatischen königlichen Burg Zvonigrad am oberen Fluss der Zrmanja sowie das große Franziskanerkloster sehenswert.


DIE STÄDTE VON GORSKI KOTAR

1. Delnice
Seit der Fertigstellung der Autobahn Rijeka-Zagreb gelangt man nach Delnice in nur 30 Minuten aus Rijeka und in rund einer Stunde aus Zagreb. Die alte Landstraße Zagreb-Rijeka wird heute unter ihrem ursprünglichen Namen zur richtigen „Touristischen Luisenstraße“, die den Reisenden ihre Geschichte offenbart.

In Delnice können die Besucher das Schloss Zrinski, ein Denkmal der ersten Kategorie, die Pfarrkirche des Hl. Johannes des Täufers, das Haus Rački – das als ältestes Haus der Gegend als Kulturdenkmal unter Schutzt steht – sowie die Mühle Popović, eines der ersten Objekte in Delnice, das elektrischen Strom hatte, besichtigen.

2. Fužine
Fužine ist eine bekannter Ort mit langer touristischen Tradition, die ins Jahr 1874 reicht, als die erste organisierte Ankunft von Gästen, die mit speziellen Zügen aus Sušak, Rijeka und den umliegenden Küstenorten hierher zum Ausflug kamen. Auch davor gab es entlang der Karolinenstraße (1737 gebaut), wo sich Fužine entwickelte, verschiedene Rast- und Gasthäuser für Karawanen, so dass Fužine zu den ältesten touristischen Orten der Bucht von Kvarner, Kroatiens und soggar Mitteleuropas zählt. Der Ort liegt auf einer Höhe von 730 m über dem Meeresspiegel im südwestlichen Teil von Gorski kotar, umgeben von malerischen Bergen, der Stille von hundertjährigen immergrünen Wäldern und der Schönheit der Seen. In der Nähe von Fužine befindet sich die Ortschaft Lič, bekannt für ihre Kultstätte Mariä Schnee aus dem Jahr 1733. Die Kirche des Hl. Antonius von Pauda in Fužine ist das größte Sakralobjekt in Gorski kotar. Sie wurde ganze 25 Jahre lang gebaut, von 1808 bis 1833, auf der Stelle, an der sich früher eine Kapelle und der erste Friedhof von Fužine befunden haben. Die Kirche ist dem Hl. Antonius von Pauda, dem Schutzpatron von Fužine, gewidmet und sie dominiert über den ganzen Ort.

3. Čabar
Die Stadt Čabar erstreckt sich fast auf einem Viertel von Gorski kotar und ist die drittgrößte Stadt der Region Primorje – Gorski kotar. Čabar ist reich an Naturschönheiten, hat relativ gute klimatische Gegebenheiten und zahlreiche kulturell-historische Angebote. Der Ort wird zum ersten Mal 1642 erwähnt. Er wurde von Petar Zrinski, dem wichtigsten kroatischen Ban, gegründet. Er baute hier ein Schloss, das geändert und angebaut, bis heute besteht.

4. Begovo Razdolje
Begovo Razdolje ist eine kleine Ortschaft im Herzen von Gorski kotar an den Westhängen des Berges Bjelolasica. Auf einer Höhe von 1.078 m über dem Meeresspiegel ist Begovo Razdolje der höchst gelegene Ort Kroatiens. Die Einwohner von Begovo Razdolje sind danke der Lage und der mikroklimatischen Gegebenheiten traditionell in der Forstwirtschaft tätig. Die Tatsache, dass es sich um die höchst gelegene Ortschaft mit dem meisten Schneefall Kroatiens und einer komplett erhaltenen natürlichen Umwelt handelt, ist eine hervorragende Grundlange für die Erarbeitung eines modernen touristischen Angebots. Zu den großen Vorzügen von Begovo Razdolje zählen auch die gute Verkehrsanbindung, die exzellente Infrastruktur sowie die Nähe zu Rijeka und Zagreb, vor allem seit der Fertigstellung der Autobahn zwischen den zwei Städten.

5. Vrbovsko
Vrbovsko liegt im östlichen Teil von Gorski kotar, auf halber Strecke zwischen Rijeka und Zagreb. Im Norden grenzt Vrbovsko durch das Kupa Tal mit Slowenien. Es handelt sich um einen der ältesten besiedelten Orte in Gorski kotar. Im 16. Jahrhundert wurde es Teil der Militärgrenze, so wurde gemeinsam mit den Einwohnern von Sušica, Ravna gora und Mrkopalj die Verteidigung vor Osmanen erleichtert. Die Wasserfälle und die Mühlen an den Flüssen Kupa und Dobra, der Čagrljevo See in Moravice, Litorić und der Aussichtspunkt Orlova stijena sind allesamt wieder erkennbare Natursehenswürdigkeiten dieser Gegend. Besonders schön ist die geschützte Landschaft Kamačnik.

6. Lokve
Die Höhle Lokvarka, der Waldpark Golubinjak und der Lokva See sind die wichtigsten Naturattraktionen von Lokve, einer der ältesten Ortschaften in Gorski kotar. Schon seit über dreißig Jahren findet in Lokve die Veranstaltung Nacht der Frösche statt, in der das sehr unterhaltsame Froschrennen veranstaltet wird. Die Besitzer lassen ihre dressierten Lieblinge in so großen Sprüngen wie möglich die vorgegebene Distanz zurück zu legen, während sie und die zahlreichen Zuschauern dabei viel Spaß haben. Diese Gegend ist gut von einem Wander- und Fahrradwegnetz durchkreuzt. Auch interessant ist die Hirčeva Höhle, die einzige archäologische Fundstätte im Karstgebiet Kroatiens.

7. Skrad
Die Hauptattraktionen von Skrad, einer Stadt auf halber Strecke zwischen Rijeka und Zagreb sind Zeleni vir und Vražji prolaz. Eine Straße führt aus der Ortschaft dorthin, sie liegen rund fünf Kilometer von der Stadt entfernt. Zeleni vir ist eine Quelle, die sich in einer Höhle befindet, deren Eingang im Fels unter einem rund 70 m hohem Wasserfall liegt. Vražji prolaz ist eine 800 m lange Felsschlucht, dorthin führt ein manchmal nur zwei Meter breiter Pfad.

8. Ravna Gora
Der Ursprung der Ortschaft wird mit dem Bau der Karolinenstraße im 18. Jahrhundert, obwohl es Beweise gibt, dass sich auch davor an dieser Stelle eine Ortschaft befunden hatte. Die Adelsfamilie Frankopan hat ein Schloss in der nahe gelegenen Stara Sušica gebaut, das heute renoviert und als Feriendomizil der Stadt Rijeka genutzt wird. In der Gegend um Ravna Gora wurden Wander- und Fahrradwege in einer Gesamtlänge von 150 km errichtet. Nach einem einstündigen Spaziergang gelangt man aus der Stadt zum Ausflugsort Javorova kosa, wo sich die Naturquelle Božji studenac befindet, die der Legende nach Heilkräfte für Augenerkrankungen hat. Hier befindet sich auch eine Berghütte und Aussichtspunkt, der in den klaren Nächten eine Aussicht bis hin zum rund 100 km entfernten Zagreb bietet, dessen Lichter am Horizont schimmern.

9. Mrkopalj
Im Zentrum von Gorski kotar liegt Mrkopalj, gebaut auf einer Höhe von 824 m über dem Meeresspiegel, umgeben von den Bergen Velika Kapela und Bitoraj. Die Stadt liegt rund 50 km von Rijeka entfernt. Das Naturreservat Bijele stijene und Samarske stijene sowie Bjelolasica sind eine natürliche Attraktion. Mrkopalj ist die Wiege des nordischen Skisports in Kroatien. Die Olympioniken Nada Birko Kustec, Jakov Fak und Franjo Jakovac stammen aus dieser Stadt. Hier befinden sich die Skipisten Čelimbaša und Begovo Razdolje sowie das Kroatische Biathlon-Zentrum.


Zentrale für Tourismus der Region Lika-Senj
www.lickosenjska.com

Zentrale für Tourismus der Region Primorje-Gorski kotar
www.kvarner.hr
 
 

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