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Krapina – Eröffnung des Museums des Neandertalers von Krapina
Nach 11 Baujahren eröffnete kürzlich das Museum des Neandertalers von Krapina bei Krapina die Tore für seine Besucher, in einem Ort in Hrvatsko zagorje.

Dabei handelt es sich um ein neues, multimediales und technisch erstklassig ausgestattetes Museum, welches den spektakulären Fundort in Krapina, den reichsten und vielseitigsten der Welt, auf die europäische Sensationskarte eintragen wird.

Die Neandertaler von Krapina, beziehungsweise Knochen von über 80 Neandertalern verschiedenen Alters, fand im Jahre 1899 Dragutin Gorjanović Kramberger, ein berühmter kroatischer Paläontologe, Geologe und Universitätsprofessor, der auf die Einladung des lokalen Lehrers Josip Rehorić zum Gebirge Hušnjak kam. Kramberger entdeckte in den letzten sechs Jahren seiner Ausgrabungen etwa 3000 paläontologische Neandertaler- und Tierabdrücke, was die größte Sammlung dieser Art weltweit ist. Allerdings entdeckten Mitte der 90-er Jahre des letzten Jahrhunderts Wissenschaftler der McMaster Universität in Hamilton, Kanada, durch die Elecron Spin Resonance Methode (ESR) und eine Analyse des Zahnschmelzes eines Nashorns, dass die Neandertaler von Krapina aus der letzen großen Warmzeit (Interglazial) stammen, beziehungsweise dass sie 130 Tausend Jahre alt sind.

Das Museum versetzt die Besucher durch seinen multimedialen Inhalt in die Zeit der Neandertaler und sie werden somit zu Teilnehmern des Evolutionsprozesses. Sie kehren zurück in die ferne Vergangenheit vor 130 Tausend Jahren und beobachten die virtuelle Realität der Vorfahren aus Krapina.

Der Ausstellungsraum des Museums befindet sich zwischen zwei kleinen Bergen – Hušnjakovo und Josipovac, und verfügt über 1200 Quadratmeter und erstreckt sich auf zwei Etagen.

Die Neandertaler lebten in sog. Halbhöhlen, Löchern die durch Wasser ausgehöhlt wurden zu senkrechten, nackten Felsen, meist ohne Pflanzen, die von drei Seiten geschützt waren. Die Öffnung befand sich nur auf der Vorderseite, so dass die Ankunft von Feinden überwacht werden konnte. Deshalb ist das Museumsgebäude von außen fast unsichtbar und ähnelt einer «Halbhöhle aus Beton», die mit Sand zugeschüttet ist. Der Eingang ins Museum ist der Landschaft angepasst, was für die Besucher den Eindruck erweckt, als würden sie in eine Höhle eintreten und somit zu einem Höhlenbewohner werden.

Das Museumsatrium ist als stilisierte Neandertalerbehausung erdacht, eine Glaswand als große Leinwand, auf der ständig ein 16-minütiger Film über das Leben der Neandertaler von Krapina projiziert wird.
Die Ausstellung befasst sich nicht ausschließlich mit dem Fundort und Artefakten, sondern mit der Geschichte ihrer Entdeckungen, mit dem weiteren wissenschaftlichen Kontext und der großen zeitlichen Spannbreite, verschiedenen Deutungen und Theorien.

In einem der Säle wurde eine realitätsgetreue Rekonstruktion des Fundortes der Urmenschen auf Hušnjakovo aufgestellt. Hier wurden die wichtigsten Fundkopien ausgestellt, von Schädeln bis zu Kiefern über Knochen eines Höhlenbären, Nashorns, Dachses oder Hirsches. Im nächsten Saal wird die Entstehung der Welt dargestellt, vom Großen Urknall und der Entstehung der Erde bis hin zum Erscheinen des Urmenschen und des heutigen Menschen. Die Autoren nutzen den Übergang zum ersten Stockwerk so, dass der Raum und der Aufstieg eine seltsame virtuelle Realität schafft. Mit dem Eintritt in eine eigenartige Spirale, beziehungsweise in eine doppelte Eingangsschnecke, wird der Besucher zu einem Zeugen der kosmischen, chemischen und organischen Evolution der Erde.

Der beeindruckendste Teil des Museums ist ein riesiges Diorama mit 19 Figuren und einer kompletten Rekonstruktion und Darstellung des Neandertalerlebens. Dieser Bereich stellt die Einführung in die Entwicklungsdeutung der Neandertaler dar, ihr geistreiches Leben, die Morphologie, Kultur und Umwelt. Autorin der Skulpturen ist die französische Bildhauerin Elisabeth Daynes, die weltweit beste Expertin für hyperrealistische dermoplastische Skulpturen.

Das Museum erzählt die Geschichte über die Entstehung der Welt, die Geschichte der Erde und der ersten Organismen, wobei jeder Besucher die Lebensentwicklung sehen kann, von den Menschenaffen bis hin zum Neandertaler von Krapina. Bearbeitet wurde zudem die Entstehung der Welt, die Geschichte der Erde, die ersten Organismen usw.

Der Spaziergang durch das Museum endet in einem Saal, der die Evolutionskultur der menschlichen Rasse nach den Neandertalern darstellt.

Die Konzeptautoren des Museums sind Jakov Radovčić, ein erfahrener Paläontologe und Leiter der Sammlung des Krapiner Urmenschen im Kroatischen Naturgeschichtsmuseum in Zagreb, der seit 40 Jahren die Krapiner Neandertaler erforscht, sowie der kroatische Architekt Željko Kovačić, an der Aufstellung arbeiteten außerdem Museologen aus acht verschiedenen Ländern, von den USA bis Israel.

Die Neandertaler sind ein magischer und mystischer Begriff des europäischen Urmenschen, eines der vielen Geheimnisse unserer Urbeginne. Wer waren diese Menschen, die über 30 oder fast 300 Tausend Jahre alt sind? Wie wurden sie von der Wissenschaft des 19. Jahrhunderts entdeckt und gedeutet und was wissen wir zu Beginn des dritten Jahrtausends über die Steinzeitmenschen, die vor über 125 Millennien hier auf Nashornjagd gingen? Wo befinden sich die Neandertaler auf dem Stammbaum des Lebens? Sie möchten diese Fragen beantwortet haben, dann kommen Sie in das Museum der Neandertaler von Krapina, nach Krapina, Kroatien!

Tourismusverband der Region Krapina-Zagorje
www.tz-zagorje.hr

Museum von Hrvatsko zagorje
www.mhz.hr

Stadt Krapina
www.krapina.hr
 
 

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