Zeitlose mediterrane Schönheit
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Höhlenforschung
1. Velebit
Velebit ist das Paradies für Höhlenforscher. Nach der Entdeckung der Höhle Lukina jama, die mit ihren 1.392 m Tiefe eine der zwanzig tiefsten Höhlen auf der Welt ist, wird Velebit auch für zahlreiche ausländische Expeditionen immer interessanter.

Ein Grund dafür sind die zahlreichen noch nicht erforschten Höhlen, ein anderer, die Wahrscheinlichkeit, dass es noch viele unentdeckte Höhlen geben könnte. Hier befindet sich auch die kürzlich entdeckte Höhle Velebita jama mit der längsten unterirdischen Vertikale auf der Welt (über 500 Meter), dann die Slovačka jama usw. Außer im Zelt in den Basislagern kann Unterkunft auch in der Berghütte auf Zavižan wie in einer der Schützhütten gefunden werden.

Nationalpark Nord Velebit
www.np-sjeverni-velebit.hr


2. Istrien
Anders als auf Velebit sind alle Grotten in Istrien schon gut erforscht, was aber nicht heißen soll, dass sie nicht interessant sind. Die istrischen Höhlen sind warm, mit vielen Verzierungen und ziemlich anspruchsvoll, so dass es gut ist, die Dienste eines erfahrenen Führers in Anspruch zu nehmen, wenn man die istrischen Grotten und Höhlen kennen lernen möchte.

Die unterirdischen Säle, die Seen, Bäche, Schlunde, Erosionstaschen, Felsspalten und Versteinerungen werden jeden Besucher begeistern. Die istrischen Grotten und Höhlen bieten außer der landschaftlichen Schönheit auch eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt (Fische, Frösche, Siebenschläfer, Krebse, Fledermäuse), die interessanteste Tierart ist aber der endemische Grottenolm, der nur in diesen karstigen Gebieten lebt.

Weltbekannt wurde die istrische Höhle Pazinska jama, durch die Beschreibung in Jules Vernes Roman „Mathias Sandorf“. Bisher sind rund 1500 Höhlen bekannt, jedes Jahr werden aber rund zehn neue entdeckt. Die Ćićarija im Norden Istriens ist eine eigenständige karstige Region, wo sich auch die tiefste istrische Höhle, die 361 m tiefe Felstiefe Rašpor befindet.

In der Nähe des Städtchens Roč befinden sich die Felstiefen Krkuž und Gragorinčići. Die längste Grotte in Flysch ist die Piskovica im zentralen Teil der Halbinsel, 1.036 m lang. In der Nähe befindet sich auch die 273 m tiefe Höhle Marfanska jama, mit ihren 2.045 m langen erforschten Kanälen gleichzeitig die längste in Istrien.

Der längste Saal - 200 m lang, 150 m breit und 60 m hoch - befindet sich in der Höhle Batluška jama.
Die nordwestlichen Gebiete sind speziell für die Reihe von Felstiefen im Kontaktgürtel der Flysch-Ablagerungen und Kalkstein bekannt. Besonders malerisch ist die 231 m tiefe Felstiefe bei Šterna, am schönsten in der Regenzeit, wenn sich am Boden der Talsenkung ein wunderschöner Wasserfall bildet, der vor dem Versickern einen malerischen kleinen See bildet. Unweit befindet sich auch eine verlassene Mühle. Besonders interessant ist der karstige von roter Erde bedeckter Gürtel Westistriens, in dem die Tropfsteine und Kristalle unter der Erde häufig rot sind.

Neben den Höhlen sind auch die istrischen Grotten sehr interessante speläologische Lokalitäten. Da sie gut erreichbar sind, wohnten die Menschen und Tiere in ihnen schon in den frühen Zeiten, so dass viele von auch interessante archäologische und paläontologische Fundstätten sind: Šandalja, Vergotinova, Romualdova und Trogrla sind nur einige von ihnen.

Zentrale für Tourismus der Region Istrien
www.istra.hr


3. Biokovo
Die tiefste Höhle auf Biokovo ist die 778 m tiefe Amfora. Das beeindruckende, wilde Ambiente von Biokovo wird von trockenen Höhlen charakterisiert, obwohl man an manchen Stellen noch mitten im Sommer im Eis klettern kann. Es wird empfohlen die Dienstleistungen eines Führers in Anspruch zu nehmen.

Naturpark Biokovo
www.biokovo.com


4. Lika
Speläologisch gesehen ein außerordentlich interessantes Gebiet, da es viele Felstiefen, Quellen und unerforschte Stellen von großem Potential hat. Die interessantesten sind die Höhlen Punar u Luci und Munižaba bei Gračac sowie Đula Medvednica bei Ogulin. Es handelt sich um die längste Grotte Kroatiens, deren über 16 km langen Kanäle ein Labyrinth bilden, in dem man sich schnell verlaufen kann.

Zentrale für Tourismus der Region Lika-Senj
www.lickosenjska.com

Wichtig: All die oben genannten Grotten und Höhlen sind nicht für touristische Besuche ausgestattet, sie sind nur ausgebildeten Höhlenforschern in angemeldeten und genehmigten Expeditionen zugänglich. Besuche, Besichtigungen, Erforschungen und alle anderen Aktivitäten in den speläologischen Objekten und ihren überirdischen Teilen sind nur mit Genehmigung des zuständigen Ministeriums und der zuständigen Behörden gestattet.

Die „normalen“ Touristen sollten wiederum auf dem Weg nach Split oder Zadar auf jeden Fall anhalten und die Grotten von Cerovac neben Gračac und Manita peć in Paklenica besuchen, die für Touristen offen sind. Die älteste „touristische“ Grotte ist die Blaue Grotte auf der Insel Biševo. Wunderschön und spannend ist auch die Lokvarka nahe Lokve in Gorski kotar, während die abenteuerliche Grotte mit einer touristischen Konzession die Modrič špilja in Rovanjska, nahe der Maslenica-Brücke ist.

Wollen Sie eine der schönsten Grotten in Kroatien erleben, besuchen Sie die Region Karlovac, gleichzeitig die Wiege des kroatischen speläologischen Tourismus. Die Barać Grotten bei Nova Kršlja in der Nähe von Rakovica sind für die Pracht ihrer Kalzit-Verzierungen bekannt und waren die ersten Grotten Kroatiens die schon 1892 für Tourismus eröffnet wurden. Man erreichte sie damals in der Kutsche auf der Durchreise zu den Plitwitzer Seen.
 
 

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