Kroatien wurde nun als Reiseziel auch von koreanischen Gästen sowie Besuchern aus anderen asiatischen Ländern entdeckt, und zwar vor allem dank seinem vielfältigen Angebot, dass weder Frankreich noch andere entwickelten Tourismusländer überbieten konnten – so hieß es in einem Bericht, der unlängst in der Zeitung „The Korea Times“ zusammen mit dem Interview der Leiterin des Zagreber Fremdenverkehrsamts (ZFVA) Frau Amelija Tomašević veröffentlich wurde. In dem Interview betonte sie, dass die Koreaner bereits viele Reiseziele in Europa kennen, und es nun an Zeit wäre, ihr Augenmerk nach Kroatien zu richten, das sich von anderen Ländern unterscheidet, und mitunter ein reiches kulturhistorisches Erbe und vor allem unbelassene Naturlandschaften aufweisen könne. Außerdem bräuchten die Gäste aus Korea kein Visum, und der Zagreber Flughafen hätte eine geradezu ideale Lage für eine Zwischenlandung und Anschlussflüge in andere europäischen Städte.
Die Leiterin betonte, dass vor kurzem das Zagreber FVA eine Broschüre in Koreanischer Sprache veröffentlichte, und sehr darum bemüht sei, den Anforderungen der Gäste aus Korea gerecht zu werden. Sie kündigte unter anderem an, dass sie von den zuständigen Behörden Arbeitsgenehmigungen für Koreaner anfordern werde, die als Reisebegleiter für ihre Landsleute tätig wären, da es nur wenige Kroaten gäbe, die Koreanisch sprächen.
Der Journalist Lee Hyo-sik, der diesen Artikel verfasste, machte seine Leser in Kürze mit Kroatien vertraut, und führt mitunter an, dass Zagreb die Hauptstadt Kroatiens sei, dass 1991 nach dem Zerfall Jugoslawiens seine Souveränität erlangte. Das lang liege im Südosteuropa zwischen Bosnien und Herzegowina, Slowenien, Ungarn, Serbien und Italien, von dem es durch die Adria getrennt sei. Kroatien sei für seine Nationalparks bekannt, wobei auch 10 Naturparks und zwei Naturschutzgebiete, die insgesamt 10% des Staatterritoriums ausmachen würden, für das sehr strikte Vorgaben des Naturschutzgesetzes gelten. Der Verfasser geht auch kurz auf das Klima ein, das er als eine Kombination des Kontinentalklimas im Norden und Osten des Landes, des Mediterranen Klimas entlang der Küste sowie des Gebirgsklimas im Landesinneren beschreibt.
The Korea Times
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