Das beliebte Reiseziel in Landeinnern Istriens, das zugleich auch die kleinste Stadt auf der Welt ist - Hum - wird erneuert. Vor kurzem wurden nämlich die Arbeiten an der Rekonstruktion und baulichen Sanierung der südlichen Mauern von Hum fortgesetzt.
Hum gehört zur Gruppe mittelalterlicher Siedlungen in Istrien, die sich als kleine Zentren in der Nähe von Festungen oder Kastellen, die sich auf erhobenen Verteidigunslagen befanden, entwickelten. Die Innenseiten der Stadtmauern von Hum wurden häufig als die hintere Wand kleiner Häuser benutzt. Einst in schlechtem Zustand, da ihre Dächer und Stockwerkkonstruktionen teilweise oder vollständig eingebrochen waren, sind die Häuser mittlerweile fast alle wiederaufgebaut und es verblieb nur noch die Erneuerung der Stadtmauern. Die bauliche Sanierung der Mauern begann vor zehn Jahren an der Westeseite. Es folgten Arbeiten am nördlichen Teil der Wehrmauern, der Glockenturm und die Ostseite wurden erneuert, und vor kurzem wurden die Arbeiten an der Sanierung der Südseite der Stadtmauern aufgenommen. Die Bauarbeiten sollten nach Plänen bis Ende nächsten Jahres fertiggestellt werden. Danach gedenkt man, die Strassen zu sanieren.
Hum ist heute eine Denkmal-Stadt, eines der selten erhaltenen Beispiele der urbanen Entwicklung ausschliesslich innerhalb der zur Zeit der Renaissance errichteten Stadtmauern. Im Laufe von fast einem ganzen Jahrtausend, vom 11. Jh bis heute, baute man ausserhalb der Stadtmauern von Hum fast gar nichts, die Siedlung verblieb innerhalb der schon im frühen Mittelalter festgelegten Stadtgrenzen.
Tourismusverband der Region Istrien (Turistička zajednica Istarske županije)
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Hum
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