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Završje – eine Perle im Landesinneren Istriens

Sonntag, 1. Januar 2012

Završje
Im Norden der istrischen Halbinsel, zwischen Oprtalj und Grožnjan liegt auf einer 240 Meter hohen Bergkuppe die Ortschaft Završje, ein Malerisches Städtchen, dass einst mit einer doppelten Ringmauer befestigt war. Die Stadtmauer ist stellenweise noch immer sichtbar und hatte einst zwei Stadttore, von denen heute nur noch eins erhalten ist. Auf diesem Stadttor kann man mehrere Holzreliefs und das Wappen der Familie Contarini erkennen, in dessen Besitz sich dieses Lehnsgut drei Jahrhunderte lang befand.

Eine gepflasterte Gasse führt zur Anhöhe mit der Holzkirche der Muttergottes vom Rosenkranz mit einem Campanile. Die Kirche weist eine halbrunde Apsis und ein Spitzbogenportal mit der Jahrestafel 1879 auf, dem Jahr in dem es zum letzten Mal restauriert wurde. Sie wurde im 16. Jh. errichtet und 1634 renoviert, wobei von den ursprünglich vier Altären nur zwei übrig geblieben sind. Das Kircheinnere war einst mit silbernen Kerzenleuchtern und Kandelabern aus dem 18. Jh. verziert und zum Kirchenschatz gehörte auch ein prachtvoller Becher mit Emaille-Medaillons aus dem Jahr 1476. Dieser wurde Ende des 18. Jhs. verkauft, und etwas später in die Sammlung Rothschild aufgenommen. Heute befindet er sich im Pariser Louvre. Die gotische Monstranz mit der Darstellung der Jungfrau Maria, des hl. Johannes und des auferstehenden Christus ist eine Schenkung aus dem Jahr 1849.

Neben der Kirche steht der 22 m hohe Glockenturm am höchsten Punkt des Berges. Der Campanile, diente einst als Wehrturm und bot seinerzeit Wächtern sowie Beobachtern Schutz. Er weist noch eine Besonderheit auf: Anstelle eines Turmhelms schließ der Campanile mit geradem Mauerwerk ab, das mit Zinnenkronen und Brustwehr gekrönt ist. Von der Wehrplattform hatte man einen weiten Blick ins Land, sodass sich kein Feind der Stadt unbeobachtet nähern konnte. Wegen des Überhangs von 40 cm auf der Nordseite, wird dieser Glockenturm auch „Schiefer Turm“ genannt. Sein Mauerwerk schließt mit sieben Zinnenkronen, und unmittelbar unter der Warte befindet sich der Glockenraum mit großen Zwillingsfenstern mit Rundbögen.

Vor dem Nordtor wurde die großräumige Johannes-und-Paulus-Kirche errichtet, die heutige Pfarrkirche, die 1792 restauriert wurde. Das Kircheninnere birgt fünf Altäre und ist reich verziert. Der Altar der Seeligen Muttergottes vom Rosenkranz ist eine Stiftung des Adligen Besenghi aus dem Jahr 1792. Von der Kirchenflanke betrachtet, kann man ein sog. Glockengiebel aus Sandstein erkennen. Vor dem Stadttor, das hinab in das Tal führt, liegt die kleine Rochuskirche aus 1556, und ein Kilometer nördlich des alten Friedhofs mit der St.-Andreas-Kirche.

Završje war noch vor der Römerzeit besiedelt, was auch zahlreiche Funde aus vorrömischer Zeit bestätigen. Hier wurden auch einige römische Grabstätten und Inschriften entdeckt und ebenso die Reste der sog. Via consularia, vermeintlich der ersten Straße, die durch das Landesinnere von Istrien verlief. Neben ihr wurde 1885 eine Grabtafel gefunden, mit einer Inschrift in der zahlreiche historisch bedeutsame Persönlichkeiten genannt werden. Der ursprüngliche Name dieser mittelalterlichen Stadt lautete Piemonte, und ist noch heute in der Sprache der italienischen Minderheit erhalten. Unter diesem Namen war die Stadt noch 1102 bekannt, als sie vom istrischen Markgrafen Ulrich II. dem Patriarchen von Aquileia geschenkt wurde.

Der historische Stadtkern von Završje steht als städtebauliches Ensemble unter Denkmalschutz, und ist in das Register der Kulturgüter der Republik Kroatien eingetragen.

Tourismusverband der Region Istrien (Turistčka zajednica Istarske županije)
www.istra.com

Tourismusverband der Gemeinde Grožnjan (Turistička zajednica Općine Grožnjan)
www.istria-groznjan.com

 
 
 
 

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