Zeitlose mediterrane Schönheit
Kutjevo ist die Weinresidenz Kontinentalkroatiens. Dieses Städtchen befindet sich im fruchtbaren "goldenen" Tal von Požega, auf den südlichen Abhängen der Berge Krndija und Papuk im engen Tal des Flusses Kutjevčanka. Der bekannte Weinkeller von Kutjevo besitzt Archivweine - weltbekannt davon sind Kutjevačka graševina (Riesling), Grauburgunder, Weißer Burgunder, Traminer, Rheinriesling. In der unmittelbaren Nähe des Weinkellers befindet sich das schöne Schloss Kutjevo, das mit einem unterirdischen Gang mit dem Weinkeller verbunden ist. In diesem Schloss verweilten einst der Baron Franjo Trenk und die Kaiserin Maria Theresia.

Kutjevačko Vincelovo ist eine traditionell gut besuchte Weinveranstaltung, mit der man den Beginn des Schneidens der Weinrebe feiert. Auf dem Platz Trg graševine werden bekannte slawonische Würste und Speck gebraten und das begießt man mit Wein aus Kutjevo. Währenddessen wird auf der Bühne traditionelle Musik gespielt und gesungen.
Salwonien ist ein Gebiet mit hervorragenden Voraussetzungen für den Traubenanbau und die Weinherstellung. Slawonische Weine fanden sich in der Vergangenheit häufig auf Tischen von Kaisern und angesehenen Persönlichkeiten, und aus dieser Tradition stammen auch die heutigen slawonischen Weinberge in: Srijem, Baranja und Đakovo im Osten, sowie Kutjvevo im Westen Slawoniens.

Slawonien verfügt wahrhaftig über einmalige Voraussetzungen für die Produktion großer Mengen erstklassigen Weins, vor allem von Weißwein. Es ist schwer zu sagen, welche slawonischen Weinberge die besseren sind: die aus Srijem und Baranja im Gebiet Podunavlje, die aus Đakovo in Ostslawonien oder die aus Kutjevo in Mittelslawonien.

Das Epizentrum der Entwicklung des slawonischen Weinbauwesens ist das Gebiet um Kutjevo. Die Unternehmen Enjingi, Kauthaker i PPK Kutjevo sind die bedeutendsten slawonischen Weinhersteller, und das ständige Experimentieren von Enjingi und vor allem von Krauthaker mit neuen Sorten trennt das moderne Slawonien definitiv vom Image der Monokultur des Weins Graševina, wie dies noch vor sechs oder sieben Jahren den Anschein hatte.